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Gladiolen überwintern: Unsere bewährte Anleitung für frostfreie Knollen

Gladiolen sind ein Highlight im Sommergarten und als Schnittblumen. Um jahrelang Freude daran zu haben, überwintern Sie die Knollen frostfrei im Haus. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie sie optimal vorbereiten.

Die farbenfrohen Gartengladiolen stammen aus warmen Regionen wie dem Mittelmeerraum und Südafrika. Unsere harten Winter sind zu kalt für sie – lassen Sie die Knollen nicht im Beet, sondern heben Sie sie aus.

Gladiolen überwintern: Der richtige Zeitpunkt und Ablauf

Aus Praxiserfahrung wissen wir: Nur artgerechtes Überwintern sorgt für vitalen Nachwuchs. Feuchtigkeit und Frost zerstören die Knollen unwiderruflich. Graben Sie sie daher im Herbst aus.

Optimaler Zeitpunkt: Nach der Blüte im Oktober oder November, spätestens nach den ersten Nachtfrösten. Warten Sie auf trockenes Wetter – so lösen sie sich leichter und sauber.

  1. Nutzen Sie eine Grabegabel oder Spaten, um die Knollen schonend zu heben. Vermeiden Sie Verletzungen.
  2. Schütteln Sie lose Erde ab.
  3. Lassen Sie sie an einem luftigen, geschützten Ort trocknen, z. B. in einer Holzkiste. Sortieren Sie kranke oder beschädigte Knollen aus.
  4. Entfernen Sie nach einigen Tagen welkes Laub, tote Wurzeln und alte Hüllen.
  5. Legen Sie die Knollen locker in Kiste oder Karton, ggf. mit Zeitungspapier ausgelegt. Stapeln Sie nicht, um Druckstellen zu vermeiden.
  6. Bedecken Sie mit Sand-Erde-Mischung gegen Austrocknen. Wählen Sie torffreie Erde zum Moorschutz.
  7. Lagern Sie kühl und dunkel, ideal bei rund 10 Grad Celsius, z. B. im Keller.

Nach dem Winter: Frisch auspflanzen

Ab Ende April Knollen entnehmen und einplanzen: 15 cm tief, 25 cm Abstand zu Nachbarpflanzen.

Tipp: Verspätetes Pflanzen verzögert die Blüte bis September.