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Schachtelhalmbrühe selbst herstellen: Natürlicher Dünger und Schutz vor Pilzen

Als bewährtes, chemiefreies Hausmittel stärkt Schachtelhalmbrühe Ihre Pflanzen und schützt sie vor Pilzinfektionen. Stellen Sie sie mit einfachen Zutaten zu Hause her – schnell und unkompliziert.

Schachtelhalmbrühe ist ein klassisches Mittel aus der Naturheilkunde für den Garten. Sie macht Pflanzen widerstandsfähiger gegen Krankheiten wie Mehltau. Ideal eignet sich der in Deutschland häufig vorkommende Ackerschachtelhalm, der feuchte Standorte wie Böschungen oder Wiesenränder bevorzugt. Auch andere Arten wie Sumpfschachtelhalm, Teichschachtelhalm oder Wiesenschachtelhalm funktionieren hervorragend.

Der Ackerschachtelhalm überzeugt durch seine Inhaltsstoffe: Flavonoide, organische Säuren und reichlich Kieselsäure. Diese festigen das Pflanzengewebe und erschweren Pilzen, Schädlingen und Krankheiten die Ausbreitung.

Wichtig zu wissen: Verwenden Sie die Brühe präventiv alle zwei Wochen. Bei bereits befallenen Pflanzen greift sie nicht mehr.

Schachtelhalmbrühe richtig ansetzen

Für die Zubereitung benötigen Sie diese Zutaten und Utensilien:

  • ca. 1,5 kg frischen oder 200 g getrockneten Schachtelhalm
  • 10 l Wasser (am besten Regenwasser)
  • einen großen Topf oder Eimer
  • ein Sieb

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Zerkleinern Sie den Schachtelhalm und lassen Sie ihn einen Tag in Wasser einweichen.
  2. Erhitzen Sie die Mischung zum Kochen und köcheln Sie sie 30 Minuten bei niedriger Hitze.
  3. Seihen Sie die Brühe durch ein Sieb ab, um Pflanzenreste zu entfernen.

Praktischer Tipp: Geben Sie die Brühe mit Gießkanne oder Sprühflasche aus. Für Sprüher nochmals durch ein Baumwolltuch filtern, um Verstopfungen zu vermeiden.

Lagern Sie die Brühe in einer verschlossenen Flasche kühl und dunkel – haltbar mehrere Monate. Vor der Anwendung 1:5 mit Wasser verdünnen.