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Käse einfrieren: Welche Sorten eignen sich und wie machen Sie es richtig?

Käse einfrieren ist eine smarte Lösung, wenn Sie beim Raclette zu viel gekauft haben oder Restvorräte aufbrauchen möchten. Mit unseren praxisnahen Tipps aus jahrelanger Erfahrung im Lebensmittelbereich gelingt die Lagerung optimal – ohne Qualitätsverlust.

Nicht jeder Käse eignet sich zum Einfrieren

Aus unserer Expertise wissen wir: Manche Käsesorten vertragen das Einfrieren besser als andere. Diese sollten Sie nicht einfrieren:

  • Frischkäse flockt nach dem Auftauen aus.
  • Weichkäse wird matschig.
  • Feta

Perfekt geeignet sind hingegen:

  • Hartkäse wie Parmesan
  • Schnittkäse, z. B. Gouda
  • Raclettekäse
  • Blauschimmelkäse ohne Rinde
  • Emmentaler
  • Cheddar
  • Comté

Käsegenuss sollte bewusst sein: Aufgrund der hohen Methanemissionen durch Rinderhaltung hat Käse eine schlechte Öko-Bilanz. Wählen Sie Bio-Qualität mit Siegeln wie Demeter, Naturland oder Bioland – für mehr Nachhaltigkeit.

Käse optimal verpacken vor dem Einfrieren

Im Stück mit Rinde hält sich Käse im Gefrierschrank am besten. Bei aufgeschnittenem Käse legen Sie Butterbrotpapier zwischen die Scheiben, um Kleben zu vermeiden. Geriebenen Parmesan können Sie direkt portionsweise einfrieren.

Verpacken Sie luftdicht und umweltschonend – ideal mit Bienenwachstuch oder Glas. (Weitere Ideen in unserem Guide „Lebensmittel einfrieren ohne Plastik“).

Haltbarkeit und richtiges Auftauen

Frieren Sie Käse maximal zwei Monate ein, um Aroma zu erhalten. Tauen Sie langsam über Nacht im Kühlschrank auf.

Der Geschmack leidet leicht, daher eignet er sich ideal für Gratins oder Pasta. Tipp von uns: Kleinere Mengen halten gut verpackt Wochen im Kühlschrank – prüfen Sie das zuerst, um Energie zu sparen.