Als erfahrene Gärtner wissen wir: Klee im Rasen stört viele, ist aber ein nützliches Gewächs. Er versorgt Bienen mit Nektar und Pollen und trägt zur Honigproduktion bei. Erfahren Sie, warum er wertvoll ist und wie Sie ihn gezielt, schonend bekämpfen.
Bevor Sie handeln, überlegen Sie: Klee in Maßen als natürlichen Farbtupfer zu lassen, schont die Natur. Stört er stark? Wählen Sie umweltfreundliche Methoden. Hier zwei bewährte Ansätze aus unserer Praxis.
Klee effektiv entfernen: 2 schonende Methoden
Bei starker Ausbreitung greifen Sie so vor:
- Klee mit Spaten ausstechen: Bei kleinen Flächen ideal. Umstechen, flach ausgraben – gründlich, aber arbeitsintensiv. Löcher mit Mutterboden füllen.
- Klee vertikutieren: Mit Hand-Vertikutierer Wurzeln entfernen. Entfernt auch Moos und Mulch. Der Klee verdorrt dadurch.
Unabhängig von der Methode: Erde leicht lockern, neuen Rasen aussäen – für dichten Bewuchs.
Klee im Rasen vorbeugen: Ursachen bekämpfen
Die Kleesorte zeigt Bodenmängel:
- Weißenklee auf kalkhaltigen, nährstoffarmen Böden.
- Sauerklee auf kalkarmen, sauren Böden.
- Hornklee bei stickstoffarmem Boden.
Passen Sie die Rasendüngung an. Grundregel: Konsequente Pflege ist entscheidend.
- Dünge mit natürlichem Langzeitdünger.
- Gießen Sie bei Trockenheit.
- Mähen regelmäßig, aber nicht kürzer als 4–5 cm – blockt Keimung.
- pH-Test des Bodens regelmäßig für gezielte Optimierung.