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Fenster abdichten: Praktische Tipps gegen Zugluft – schnell, einfach und energiesparend

Mit einer professionellen Abdichtung Ihrer Fenster vermeiden Sie Wärmeverluste und sparen langfristig Heizkosten. In diesem bewährten Ratgeber erhalten Sie praxisnahe Tipps und eine detaillierte Anleitung aus unserer langjährigen Erfahrung im Heimwerken.

Zugluft an Fenstern führt zu erheblichen Wärmeverlusten. Besonders im Winter zwingt sie zu höherem Heizverbrauch, der im Haushalt den größten Energieanteil ausmacht. Durch Abdichtung sparen Sie Energie, reduzieren Kosten und schonen die Umwelt.

So prüfen Sie, ob Ihre Fenster Abdichtung benötigen

Stellen Sie Zugluft fest, indem Sie folgende Tests durchführen:

  • eine Kerze
  • ein Stück Papier

Zünden Sie die Kerze an und führen Sie sie mit Abstand entlang der Innenseite der Fenster. Flackert die Flamme? Dann ist Abdichtung erforderlich.

Alternativ falten Sie das Papier, legen es bei offenem Fenster in den Rahmen, schließen das Fenster und ziehen daran. Geht es zu leicht heraus, dichten Sie ab.

Fenster mit dem Knetmasse-Trick abdichten

Silikondichtungen verschleißen schnell, werden spröde oder reißen. Passgenaue Alternativen sind Gummidichtungen. So gehen Sie vor:

  1. Nehmen Sie Bastel-Knetmasse (erhältlich im Bastelladen oder bei **Memolife**) und drücken Sie sie zwischen Fensterrahmen und -flügel. Schließen Sie das Fenster. Nach wenigen Minuten haben Sie den exakten Spaltabdruck – auch ohne alte Dichtung.
  2. Kaufen Sie passende Gummidichtungen im Baumarkt oder bei **Amazon** – der Abdruck erleichtert die Auswahl der richtigen Dicke.

Fenster mit Silikon abdichten

Silikon ist eine einfache, günstige Lösung. Vorgehen:

  1. Beschaffen Sie Silikon und Kartusche (bei **Amazon** oder Baumarkt).
  2. Befeuchten Sie Papier mit Seifenwasser.
  3. Tragen Sie eine dünne Schicht (ca. 2-3 mm) Silikon auf den Rahmen auf und legen Sie das feuchte Papier darauf.
  4. Lassen Sie 2-3 Stunden aushärten.

Für Einsteiger eignen sich selbstklebende Schaumstoff-Dichtungsstreifen aus dem Baumarkt oder bei **Amazon**. Achtung: Diese sind weniger umweltfreundlich, da sie schnell verschleißen. Zum Entfernen alten Silikons empfehlen wir unseren speziellen Ratgeber.