Rosenkohl lässt sich problemlos lagern, wenn Sie ihn nicht gleich zubereiten. Wichtig ist jedoch die richtige Methode, damit die Blätter knackig bleiben und nicht welk oder faulig werden. Als Experten für saisonales Gemüse teilen wir bewährte Tipps für optimale Frische.
Rosenkohl ist von September bis Februar in Saison und ideal als Hauptzutat oder Beilage in vielen Gerichten. Als Wintergemüse welkt es schnell, wenn es nicht richtig gelagert wird. Lagern Sie es nicht zu lange, da es nach wenigen Tagen faulig werden kann. Mit den passenden Schritten halten Sie es so lange wie möglich frisch.
Rosenkohl im Kühlschrank lagern
Für die Lagerung über ein paar Tage eignet sich der Kühlschrank perfekt. Beachten Sie diese Schritte:
- Waschen und putzen Sie den Rosenkohl vor dem Lagern nicht.
- Wickeln Sie die Röschen in ein leicht feuchtes Tuch ein – nicht zu nass.
- Legen Sie den eingewickelten Rosenkohl ins Gemüsefach des Kühlschranks.
- Erneuern Sie die Feuchtigkeit des Tuchs nach 1–2 Tagen und wickeln Sie den Rosenkohl neu ein.
So bleibt er etwa 4 bis 8 Tage frisch, bevor die Blätter welken.
Rosenkohl im Gefrierschrank lagern
Zum Einfrieren von Rosenkohl hält sich das Gemüse bis zu einem Jahr. Folgen Sie diesem bewährten Verfahren:
- Putzen Sie den Rosenkohl gründlich.
- Blanchieren Sie ihn 3 Minuten in kochendem, leicht gesalzenem Wasser.
- Schrecken Sie ihn in kaltem Wasser ab, damit die Blätter grün bleiben.
- Lassen Sie ihn abtropfen und trocknen. Verteilen Sie die Röschen auf einem Brett und frieren Sie sie schockartig ein – so kleben sie nicht zusammen.
- Füllen Sie den schockgefrorenen Rosenkohl in ein verschließbares Gefäß und lagern Sie es im Gefrierschrank.
Zum Zubereiten nicht auftauen, da er sonst matschig wird. Geben Sie ihn direkt gefroren in kochendes Wasser, eine Rosenkohlsuppe oder andere Rosenkohl-Rezepte.