Unsere Häuser sind wahre Zufluchtsorte – besonders in Zeiten wie diesen. Viele von uns suchen darin Inspiration, Erholung, Produktivität und vor allem Geborgenheit. Als erfahrene Innenarchitekten teilen wir praxisnahe DIY-Ideen, die Ihr Zuhause schnell und unkompliziert erfrischen. Sie benötigen weder viel Zeit noch Geld oder neue Anschaffungen.
1. Offene Speisekammern gestalten
Die Zero-Waste-Designerin Laura Baross nutzt diese Phase, um Küchen funktionaler und ansprechender zu machen. Beginnen Sie damit, Ihre schönsten Besteckstücke, Tassen und Einmachgläser ins Rampenlicht zu rücken. So geht's:
- Wählen Sie Schränke aus, öffnen Sie die Türen mit Bohrer oder Schraubendreher und lagern Sie sie sicher (für spätere Montage).
- Räumen Sie Regale aus und sortieren Sie Ihre schönsten Küchenutensilien heraus.
- Arrangieren Sie sie funktional und harmonisch – ergänzen Sie mit Pflanzen, Vasen oder Deko.
"Offene Regale wecken Neugier und Freude, da unsere Augen neue Entdeckungen lieben", erklärt Baross. So können fertige Projekte aussehen.
2. Sammlungen farblich abstimmen
Innenarchitektin Emeli Ericsson findet Farbkoordination "angenehm für die Augen und beruhigend für den Geist". Wenden Sie es auf Bücher, Geschirr, Bettwäsche oder Schuhe an – sie fokussierte ihren Kleiderschrank. Farblich sortierte Kleidung erleichtert das Anziehen. Auch Kristalle nach Chakra-Farben ordnen (Rot/Braun, Orange/Gold, Gelb, Grün/Pink, Blau/Türkis, Indigo/Tiefblau, Weiß/Lila/Regenbogen): Ein meditatives Projekt mit Bonus-Effekt.
3. Wände schonend erneuern
Für frische Wände ohne Streichen rät Alessandra Wood, Ph.D., Vizepräsidentin Stil bei Modsy: "Nehmen Sie einen Mr. Clean Magic Eraser und reinigen Sie stark genutzte Flächen." Fußleisten, Küchenwände, Lichtschalter und Treppenstraßen werden wie neu – einfach und effektiv.
4. Natur ins Haus holen
Innenarchitektin Tanya Meda, Mutter von vier Kindern, verbindet sich so mit Natur und Familie: "Wir lernen, Prioritäten neu zu setzen und Einfachheit zu schätzen." Sammeln Sie Zweige oder Blumen auf Spaziergängen und integrieren Sie sie. Pflegen, düngen und umarrangieren Sie Zimmerpflanzen – hängen Sie einige auf für frischen Schwung.
5. Einen heiligen Rückzugsort schaffen
In unsicheren Zeiten lohnt ein persönlicher Raum zum Innehalten. Emeli Ericsson schlägt vor: Füllen Sie ihn mit Bedeutungsvollem wie Fotos, Kristallen, Blumen oder Kerzen. Machen Sie ihn einladend. "Morgens Kerze anzünden, atmen, Intentionen setzen. Abends danken – für Achtsamkeit und Dankbarkeit."