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Nach Jahren sorgfältiger Planung haben Debra und Corey Omey ein Dach, das mit den Jahreszeiten blüht, knospt, wächst und sprießt. Fotos: Matthew D'Annunzio Klicken Sie auf die Bilder, um sie zu vergrößern. |
Obwohl Debra und Corey Omey lange aufgeblieben waren, um Gerüst, Treppe und Geländer auf ihrem Dach zu montieren, standen sie an einem Frühlingsmorgen 2009 früh auf. Sie genossen Kaffee und Voodoo-Donuts und planten die 200 bis 300 winzigen Pflanzen, die sie am Vortag erworben hatten.
Fünf Sedum-Arten und Klumpen Elijah-Blue-Schwingel in Erdpfropfen sowie Traubenhyazinthenzwiebeln sollten zwei Stockwerke über dem Boden ein neues Zuhause finden.
Für die Omeys im Overlook-Viertel von North Portland war der Pflanztag des Ökodachs der Höhepunkt jahrelanger Vorbereitungen. Corey, Architekt bei Ernest R. Munch, entdeckte Ökodächer – Dächer mit lebender Vegetation statt Asphalt – Mitte der 90er während seines Studiums an der University of Michigan als "Zukunftstrend". Erst seine Europa-Reise 2000 überzeugte ihn von ihrer Praktikabilität gegen Regenwasserüberlauf, hohen Energieverbrauch und schlechte Luftqualität.
Für ihr 1925er Haus, das sie mit 90 % nachhaltigen und recycelten Materialien renoviert hatten, war ein Ökodach ideal. "Es war eine Chance, andere über Recycling und Energieeffizienz aufzuklären und unsere Werte zu zeigen", erklärt Corey.
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Corey nutzt einen Sicherheitsgurt beim Jäten nahe der Dachkante. Jäten ist mehrmals jährlich erforderlich. | Vom Bürgersteig sichtbar, inspiriert das Ökodach Passanten zu Fragen. |
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Ökodächer brauchen im Sommer regelmäßiges Gießen. Fotos: Matthew D'Annunzio Klicken Sie auf die Bilder, um sie zu vergrößern. |
Nachbarn, Freunde und Kollegen halfen beim Pflanzen: Eimer mit Erde und Steinen wurden per Menschenkette aufs Dach gereicht, Pflanzen eingesetzt.
Heute genießen die Omeys Sedums und Schwingelgras aus Gästezimmer oder Schlafkabinetten. Sie erweiterten auf Durchgang zur Garage, Ostseite (4-Fuß-Öko-Traufe) und planen die Westseite.
Das Vordach regt Gespräche an: Warum Ökodächer? Sie verdoppeln die Dachlebensdauer, senken Heiz-/Kühlkosten, reduzieren und verzögern Regenabfluss – Ziele des Portlander Regenwasserprogramms.
Wasser per Regenkette im Vorgarten: Stunden statt Minuten.
Portland fördert mit 5 USD pro Quadratfuß (Kosten: 10–40 USD). Seit 2008 fast 180 Projekte, halb privat. "Trotz Krise erfolgreich", sagt Matt Burlin, Umweltkoordinator.
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Die Omeys genießen das Dach meist von innen, steigen selten hoch. | Buddha-Statue aus altem Garten bringt Skulptur und Spiritualität. |
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Jonathan und Maxine Orpin arbeiten mit Blick auf ihr Ökodach. Fotos: Matthew D'Annunzio Klicken Sie auf die Bilder, um sie zu vergrößern. |
Stadt-Workshops und Symposium halfen Jonathan und Maxine Orpin bei ihrem Studio-Ökodach (New Energy Works). Sie lernten von Anbietern.
Zwei Ebenen, flache Steine, Buddha-Statue. Mittelweg: Profis planten/installierten, Paar pflanzte spielerisch Sedums.
"Im Frühling sprießen Triebe – sichtbarer Wachstumserfolg", sagt Jonathan.
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Leichte Mischung für 2 1/4 Zoll Tiefe auf leichtem Studio-Dach. | |
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Green Roof Information Think Tank (GRiT): Lokale Gruppe für Austausch über Ökodächer.
Ecoroof-Programm Portland: Anbieter, Anreize, Fallstudien, Richtlinien.
- Ökodach-Tourenkarte Portland: Kostenlose PDF für Selbst-Touren.








