![]() |
Nahe der Gartenmitte dominiert ein geometrisches Design mit geraden Linien und passenden Skulpturen. // Fotos: Joshua McCullough Klicken Sie auf die Bilder, um sie zu vergrößern |
Pflanzen wirken wie erdige Sirenen: Sie locken Gärtner in Gärtnereien und flüstern: "Schau mich an. Nimm mich mit nach Hause. Pflanze mich ein."
Craig Quirk und Larry Neill aus Portland haben diesem Ruf nachgegeben. "Ich bin ein leidenschaftlicher Pflanzensammler", gesteht Quirk, Tierarzt von Beruf. "Tagsüber kümmere ich mich um Tiere, abends um Pflanzen."
Ihr Garten beherbergt eine beeindruckende Sammlung rarer Schönheiten, die regelmäßig von Pflanzenfans besucht wird. Doch kein Garten ist je fertig. Deshalb holten sie Laura Crockett von Garden Diva Designs in Portland an Bord, um die nächste Phase zu planen.
Crockett, selbst Pflanzenliebhaberin mit Hang zur "Sucht" beim Einkaufen, kennt den Kick der Jagd und die Magie, aus kleinen Setzlingen Prachtexemplare zu zaubern.
"Faszinierend, all diese Raritäten", sagt sie. "Aber letztlich geht es um mehr als einen botanischen Zoo mit dem Motto 'Schaut her, wie cool diese Pflanze ist'. Es geht um emotionale Verbindung."
Ein gelungener Garten nährt den Gärtner, so wie der Gärtner ihn.
![]() | ![]() | ![]() |
Larry Neill (links) und Craig Quirk mit ihrem Border Collie Chaos. Der Garten hat sich in 20 Jahren an ihren Geschmack angepasst. | Früh verbanden große Glastüren Haus und Garten nahtlos. | Variierende Pflanzenhöhen am Pfad erzeugen Tiefe und laden zum Erkunden ein. |
{artsexylightbox}{/artsexylightbox}
![]() |
Ruhezonen müssen nicht streng wirken. Quirk und Neill verstecken gerne Keramikmonster zwischen den Pflanzen. // Fotos: Joshua McCullough Klicken Sie auf die Bilder, um sie zu vergrößern |
Vor 20 Jahren kauften Quirk und Neill (Einkäufer) ihr Haus: Der Hof bot eine formelle Buchshecke, Gemüsebeet und einen chaotischen Komposthaufen. Haus und Garten fühlten sich getrennt. Sie installierten bodentiefe Fenster und Türen und arbeiteten mit Gärtnerin Lucy Hardiman zusammen, um Naturnähe zu schaffen. Vor vier Jahren kam Crockett: Mehr Hardscape, Tropenpflanzen, Unterhaltungsbereiche. Monatelang planten sie, besuchten Ausstellungen und Touren.
"Ich lese keine Gartenbücher", sagt Quirk. "Ich muss es erleben."
Crockett erkundet Klientenwünsche tiefgehend: "Kindheitserinnerungen, erste Gartenerlebnisse." Ihr Ansatz wirkt therapeutisch, doch er schafft emotionale Bindung. "Ohne emotionale Resonanz bleibt der Garten leer."
Quirk und Neill pflegen abends und am Wochenende. Sie wollten wetterunabhängige Plätze zum Verweilen.
Das Ergebnis: Gewundene Pfade enthüllen Pflanzen, Skulpturen, Wasser, blaue Glasfeuerstelle, Pavillon unter Mammutbaum. Sonnenterrasse für Kaffee, grüne Wand als Winterkulisse, Stauden dahinter, Betonplatten als Wege.
![]() | ![]() | ![]() |
Trompetenblüten locken Kolibris an. | Überschwemmende Pflanzen am Brunnen erzeugen Natürlichkeit. | Orange Stühle nahe Haus: Ideal für Kaffee mit Aussicht. |
{artsexylightbox}{/artsexylightbox}
![]() |
Kein Detail Zufall: Lockere Gruppierungen gleicher Farbe laden zum Hinschauen ein. // Fotos: Joshua McCullough Klicken Sie auf die Bilder, um sie zu vergrößern |
Crockett riet sogar zu mehr Pflanzen: "Sammler greifen oft zu Einzelstücken. Besser: Pools für harmonische Flächen." Nun präsentiert sich die Sammlung als kohärentes Kunstwerk.
Im Spätsommer wiegen hohe Blüten im Wind, Schichten von Rot, Burgunder, Orange, Pink, Grüntönen wie ein Ölgemälde. Dahinter: Neills Bienenstöcke.
Blau-grüne Glaswege um Betonteich, Springbrunnen, Glasblumen, orange Bambus, Kugeln, Monster.
Keiner wuchs mit Gärten als Oasen auf: Neill auf Schaffarm, Quirk mit brotlieferndem Vater. Doch Quirk gärtnerte früh Gemüse und Karnivoren. Zwergmännchen fliehen vor Sukkulenten "Monstern".
"Skurril", sagt Neill.
![]() | ![]() | ![]() |
Blaue Glasfeuerstelle bei Dämmerung. Eli, Sohn von Laura Crockett, entspannt. | Metall-Kronleuchter von Gina Nash. Im Uhrzeigersinn: Nash, Neill, Quirk, Darcy, Darcy, Crockett. | Pavillon ideal für Dinnerpartys, sichtbar vom Haus. |
{artsexylightbox}{/artsexylightbox}
Keramik-'Teppich' von Clare Dohna, Betonblätter nach Gunnera-Vorbild, Nash-Kronleuchter mit Flora-Fauna-Schatten. Seifenblasen-Maschine im Baum.
"Wie Lawrence Welk", lacht Quirk.
Profis, doch spielerisch-jugendlich.
"Emotionen wecken – das ist gute Designarbeit", sagt Crockett.
![]() | ![]() |
Quirk und Crockett planten monatelang. Klicken Sie auf die Bilder, um sie zu vergrößern | Trotz Gartens: Frische Schnittblumen vom Markt. // Fotos: Joshua McCullough |













