Während des Lockdowns widmen sich viele Menschen Hobbys, die sie schon lange ausprobieren wollten – von Kochen und Backen bis hin zu Gärtnern. Besonders letzteres boomt, da frisches Gemüse und Kräuter auf Märkten knapp sind. Die Pandemie hat viele zu biologischem Anbau inspiriert: Sie ziehen ihr eigenes Gemüse und Kräuter in Küche oder auf dem Balkon. Doch Gärtnern birgt Herausforderungen – passende Bewässerung, Sonnenlicht und Bodentyp sind entscheidend für gesundes Wachstum. Die größte Plage sind oft Ameisen und Insekten, die im Sommer massenhaft auftreten. Chemische Pestizide aus dem Handel sind wirksam, aber bei Ausgangsbeschränkungen praktisch unausweichlich: Natürliche Alternativen selbst herzustellen. Juhi Sahu, erfahrene Gärtnerin und stolze Besitzerin von über 250 Pflanzen, teilt bewährte Tipps: „Ameisen meiden Zitrusdüfte. Pressen Sie eine Zitrone aus, streuen Sie den Saft auf die Pflanzen – ein einfaches, wirksames Abwehrmittel.“
Sie empfiehlt auch eine Seifenlösung: „Mischen Sie einen Teelöffel Spülmittel in einem halben Liter warmem Wasser. Besprühen Sie Pflanzen und Umgebung. Mit ein paar Tropfen Pfefferminzöl wird es superschützend. Abends anwenden und morgens mit Frischwasser abspülen.“ Zudem streuen Gewürze wie Zimt, Nelken, Chili, Kaffeesatz oder getrocknete Minzblätter um die Pflanzenbasis – natürliche Barrieren gegen Ameisenplagen.