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Blumenzwiebeln für den Frühling pflanzen: Experten-Tipps für einen farbenfrohen Garten

Als Gärtnerin mit jahrelanger Erfahrung weiß Adrienne Wild: Frühlingsblumenzwiebeln sorgen für atemberaubende Blütenpracht.

Blumenzwiebeln für den Frühling pflanzen: Experten-Tipps für einen farbenfrohen Garten

Pflanzen Sie jetzt Blumenzwiebeln, um im Frühling Ihren Garten mit leuchtenden Farben zu erfüllen. Diese robusten Pflanzen sind unkompliziert: Graben Sie ein Loch, setzen Sie die Zwiebel ein und warten Sie auf das Ergebnis.

Die meisten Frühlingsblumenzwiebeln gedeihen in leichter Schattenlage bis voller Sonne. Sie sind winterhart und keimen selbst durch gefrorenen oder matschigen Boden.

Narzissen benötigen einen frühen Start und sollten bis Ende September gepflanzt werden. Für Krokusse und viele andere Blumenzwiebeln ist Oktober bis November ideal, spättulpenblühende Sorten gelingen sogar bis Dezember.

Streuen Sie Narzissen, Krokusse und Schneeglöckchen großzügig auf dem Rasen aus – so wirken sie natürlich gepflanzt. Wählen Sie Flächen, die Sie bis Juni ungemäht lassen können, damit das Laub nachblüht und die Zwiebeln Nährstoffe speichern.

Für einen modernen Effekt kombinieren Sie den violetten Krokus 'Pickwick' mit Narzissen und frühen Tulpen zu einem Gobelin-Muster. Oder pflanzen Sie goldene Narzissen als Labyrinth für die Kinder.

Markieren Sie Designs mit Sand, stechen Sie den Rasen aus und pflanzen Sie die Zwiebeln doppelt so tief wie sie breit sind – dicht, aber nicht berührend. Setzen Sie den Rasen sodann wieder ein.

Zwischen Stauden gepflanzt, ergänzen Frühlingszwiebeln die Bepflanzung perfekt und verleihen Bodendeckern zusätzliche Tiefe.

Für imposante Beete ist die Kaiserkrone (Fritillaria imperialis) unschlagbar. Diese statuenhafte Pflanze trägt eine Krone aus nickenden Blüten mit Nektartropfen und Blattbüschel.

Die gelbe Sorte 'Lutea' beeindruckt mit bis zu 10 Blüten. Kombinieren Sie sie mit blauen Traubenhyazinthen für Kontrast – Achtung: Die Pflanze riecht fuchsartig!

Tulpen eignen sich ideal für helle Ränder. Gelbes Mauerblümchen mit orangenen Tulpen bringt Sonne in den Garten. Pflanzen Sie Mauerblümchen 20 cm auseinander in durchlässige, kalkhaltige Erde, kneifen Sie die Spitzen für Verzweigung. Tulpen 15 cm tief, 10–12,5 cm Abstand.

Miniaturzwiebeln wie hellblaue Traubenhyazinthen (Muscari) wirken opulent unter Sträuchern. Muscari botryoides 'Alba' verleiht Schattenplätzen Mondschein-Glanz. Pflanzen Sie 10 cm tief in feuchte, gut drainierte Erde – sie säen sich selbst aus.

Anemone blanda (Windblume) tanzt im Wind mit sternförmigen Blüten in Blau-, Malven-, Rosa- und Weißtönen über farnartigen Blättern. Ideal zwischen Stauden oder in Steingärten. Für Stecklinge: Anemone coronaria 'St. Brigid' (gefüllt) oder 'De Caen'. Einweichen über Nacht, 5 cm tief pflanzen.

In Töpfen zaubert Zwergnarzisse 'Hawera' (18 cm) mit kanariengelben Blüten. Puschkinia libanotica (15 cm) bringt blau-weiße Blüten; bedecken Sie mit Grassamen für Natürlichkeit oder kombinieren mit gelben Krokussen.

Weitere Top-Kombis: Blaue Chionodoxa sardensis mit gelben Mini-Narzissen oder tomatenrote 'Red Riding Hood'-Tulpen bei Primeln. Pflanzen Sie 'Red Riding Hood' in weißen Anemone blanda für Wow-Effekt.

Hyazinthen duften unvergleichlich. Festival-Hyazinthen mit mehreren Blütenbüscheln pflanzen Sie windgeschützt an sonniger Stelle.