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Himalaya-Balsam: Das invasive Springkraut erkennen, verstehen und effektiv bekämpfen

Was ist Himalaya-Balsam?

Das Springkraut (Impatiens glandulifera) ist eine invasive, nicht einheimische Pflanzenart. Ursprünglich aus dem Himalaya stammend, wurde es 1939 als Zierpflanze in Großbritannien eingeführt und breitete sich rasch aus. Es besiedelt vor allem Gewässerläufe wie Flüsse und Kanäle. Als extrem robustes Gewächs überragt der Himalaya-Balsam einheimische Pflanzen und verdrängt sie. Seine Blüten ziehen Bienen stark an, weshalb eine einzelne Pflanze bis zu 800 Samen produziert. Diese explodieren aus den Kapseln und werden durch fließendes Wasser bis zu 4 Meter weit verbreitet.

So erkennen Sie Himalaya-Balsam

Himalaya-Balsam: Das invasive Springkraut erkennen, verstehen und effektiv bekämpfen

Mit bis zu 2,5 Metern Wuchshöhe ist der Himalaya-Balsam die höchste einjährige Pflanze in Großbritannien. Er zeichnet sich durch große, rosa-violette Blüten, hellgrüne, gezähnte Blätter mit roten Spitzen und einen rötlichen Stängel aus.

Ist Himalaya-Balsam ein Problem?

Himalaya-Balsam: Das invasive Springkraut erkennen, verstehen und effektiv bekämpfen

Der Himalaya-Balsam breitet sich explosionsartig in dichten Beständen aus. Dank seiner Höhe, Wachstumsgeschwindigkeit und Toleranz gegenüber schwachem Licht verdrängt er einheimische Arten, die für Insekten essenziell sind. Obwohl Bienen die Blüten schätzen, werden andere Pflanzen dadurch weniger bestäubt. Ökologen sehen im Himalaya-Balsam eine ernsthafte Bedrohung für das Landschaftsgleichgewicht.

Ist der Anbau von Himalaya-Balsam illegal?

In England und Wales steht der Himalaya-Balsam in Anhang 9 des Wildlife and Countryside Act. Sein Pflanzen oder Wachsenlassen in der freien Wildbahn ist strafbar. Im Garten ist der Anbau erlaubt, solange die Pflanze nicht entweicht. Aufgrund der leichten Ausbreitung raten Experten jedoch dringend ab.

Himalaya-Balsam entfernen

Als einjährige Pflanze mit flachem Wurzelsystem ist der Himalaya-Balsam relativ einfach zu kontrollieren – vorausgesetzt, er keimt nicht. Ziehen Sie die Pflanzen vor der Samenreife heraus und kontrollieren Sie regelmäßig alle paar Wochen. Bei größeren Beständen mehrmals schneiden, immer vor der Samenbildung. Bei konsequenter Maßnahme lässt sich der Bestand innerhalb von drei Jahren eliminieren. Kompostieren Sie das Material nur, wenn keine Samen gebildet sind; andernfalls verbrennen.