Als erfahrene Gärtner wissen wir: Tulpenfeuer entsteht durch Pilzsporen, die aufkeimende Tulpenblätter befallen. Die Blätter werden deformiert, mit braunen Flecken übersät, die zum Absterben von Laub und Blüten führen. Knospen öffnen sich oft gar nicht; tun sie es doch, zeigen die Blütenblätter weiße Flecken. Nach starkem Regen kann der Blütenstiel einknicken, und die gesamte Pflanze wird von Pilzrasen überzogen.
Symptome
Verwelkte, verdrehte Tulpenblätter mit braunen Flecken und grauem Pilzbewuchs. Betroffene Blüten weisen blasse Flecken auf, schimmeln und verfaulen rasch.
Wo tritt es auf?
Tulpen
Biologische Bekämpfung
Entfernen Sie infizierte Pflanzen samt umliegender Erde umgehend und pflanzen Sie mindestens drei Jahre keine Tulpen an derselben Stelle nach. Prüfen Sie Zwiebeln vor der Pflanzung gründlich: Sie müssen makellos, fest und ohne Pilzspuren am Hals sein.
Pflanzen Sie Tulpen lieber im November statt im Frühherbst. Spätere Termine um Weihnachten herum nutzen kältere Böden, die die Pilzausbreitung hemmen.