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Drei authentische irische Sprüche für St. Patrick’s Day – und einer, den Sie besser vermeiden

Der St. Patrick’s Day fällt auf den 17. März. An diesem Feiertag hören Sie oft typische irische Redewendungen. Als Sprach- und Kulturhistorikerin mit langjähriger Expertise in anglophonen Dialekten stelle ich Ihnen drei klassische Ausdrücke vor – und einen, der in Irland fehl am Platz ist.

Zuerst ein kleiner Rückblick auf St. Patrick: Geboren im 5. Jahrhundert in Britannien, wurde er als Kind von irischen Räubern verschleppt und versklavt. Nach sechs Jahren entkam er und kehrte später als Missionar nach Irland zurück. Dort christianisierte er die Insel, taufte Tausende und schuf unvergessliche Legenden.

Berühmt ist er für die Vertreibung aller Schlangen aus Irland – eine Metapher für die Beseitigung druidischer Einflüsse. Er soll 33 Tote auferweckt haben. Eine wilde Geschichte: Er verfluchte einen Clan, dessen Mitglieder als Wölfe heulten, und verwandelte alle sieben Jahre Paare in sprechende Werwölfe, die menschliches Fleisch begehrten.

Friedlicher nutzte er ein Kleeblatt, um die christliche Dreifaltigkeit zu erklären: Drei Blätter, ein Stiel. So wurde der Klee zum Symbol Irlands und des St. Patrick’s Day.

Jetzt zu den Sprüchen, die Sie hören könnten. Fangen wir mit „Begorrah“ an.

Was bedeutet „Begorrah“?

„Begorrah“ ist ein Euphemismus für „by God“ – ähnlich wie unser „bei Gott“ oder das amerikanische „by golly“. Es taucht in „Faith and Begorrah“ auf. Erste Erwähnung: 1839. Eine englische Zeitung von 1885 spottete darüber und riet dem Prinzen von Wales, bei Irlandbesuch mit Slang wie „arrah“ (Unglaube), „bejabers“ (durch Jesus) oder „spalpeen“ ( kleiner Schelm) vertraut zu werden.

Was bedeutet „Erin go Bragh“?

Die anglisierte Form von „Éirinn go Brách“ (mit „ch“-Laut) heißt „Irland für immer“ oder wörtlich „Irland bis ans Ende der Zeit“. Schlachtruf im Irischen Aufstand von 1798 gegen die Briten, auf Flaggen der Rebellen. Die Briten siegten nach drei Monaten; Zehntausende Iren fielen, das Parlament wurde aufgelöst. Irland blieb bis 1922 von London regiert.

Was bedeutet „Sláinte“?

„Sláinte!“ – prost! Bedeutet „Gesundheit“. Antwort: „Sláinte agad-sa!“ (auch auf Ihre Gesundheit). Vom Altgälischen „slán“ (gesund), verwandt mit lateinisch „salvus“ und deutsch „selig“.

Anstoßen ist uralt: Im antiken Griechenland floss Wein als Opfergabe. Im 17. Jahrhundert Irland wurde es zur Trinkherausforderung: Becher leeren, kreuzförmig anstoßen – bis zur Erschöpfung. Nicht immer gesund!

Ist „Top of the Morning to You“ wirklich irisches Irisch?

Vermeiden Sie „Top o’ the morning to you!“ bei Iren. Es war mal üblich (OED-Zitate aus 19. Jh., 1910-Handbuch bestätigt), gilt heute als Klischee – wie „Howdy, Pardner“ für Amerikaner oder „Pip, pip!“ für Briten. Häufiger in Filmen als im Alltag.

Zum Abschluss: „Beannachtaí na Féile Pádraig ort!“ – Möge der Segen des St. Patrick’s Day auf dir sein.

Samantha Enslen leitet Libellenleitartikel. Folgen Sie ihr unter @dragonflyedit.

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Referenzen

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