Der Umbau der Küche zählt zu den aufwendigsten Projekten im Haushalt – und oft zu den teuersten. Als Herzstück des modernen Wohnens dient sie zum Kochen, Feiern, Arbeiten und mehr. Beim Küchendesign steht Aufbewahrung im Vordergrund.
Clever geplante Küchenschränke und Aufbewahrungslösungen verwandeln Chaos in Ordnung. Kein Wunder, dass viele sich fragen: Sollen Küchenschränke bis zur Decke reichen?
Die Entscheidung ist subjektiv, doch Budget, Raumabmessungen, Stilvorlieben und Deckenhöhe sind entscheidend. Mit diesen Faktoren treffen Sie die richtige Wahl.
Erfahrene Küchendesigner und Innenarchitekten wiegen Vor- und Nachteile ab und geben Tipps für optimale Schranklösungen.
Warum bleibt eine Lücke zwischen Küchenschränken und Decke?
In Standardküchen sind Wand Schränke 81 bis 91 cm hoch und lassen 30 bis 60 cm bis zur Decke offen. Dieser Abstand entspricht der Reichweite der meisten Menschen – stehend oder mit Hocker.
Stört die Lücke? Füllen Sie sie mit Zierleisten für einen maßgeschneiderten Look oder kuratieren Sie eine Galeriewand mit Kunst und Geschirr für dekorativen Charme.
Küchenschränke bis zur Decke – lohnt sich das?
Designer und Hausbesitzer schätzen den maximalen Stauraum als Hauptvorteil.
Küchenschränke bis zur Decke bieten praktische Aufbewahrung und zeitlosen Stil – ideal für kleine und große Küchen, passend zum Layout und Lebensstil.
„Raumhohe Schränke nur bei hohen Decken empfehlen“, rät Tom Howley (öffnet in neuem Tab), Design Director bei Tom Howley Küchen. „In kleinen Räumen sind Hüfthohe Einheiten besser: Sie freihalten die Arbeitsfläche und erzeugen Luftigkeit.“
1. Leiter für den Zugriff auf Hochschränke
„Maßgeschneiderte Lösungen maximieren die Deckenhöhe“, erklärt Jane Stewart, Design Director bei Mowlem & Co London (öffnet in neuem Tab). Nutzen Sie eine Schiebeleiter. Mischen Sie geschlossene Schränke mit offenen Regalen: Selten genutzte Stücke dekorativ, Zerbrechliches sicher versteckt.
2. Jeden Zentimeter optimal nutzen
Schubladen optimieren die Unterschränke, hohe Einheiten den oberen Bereich: Für Kü hlschrank, Gefrierschrank, Backofen, Kaffeemaschine und Vorratskammer.
„Trend: Stauraum hinter Schiebetüren verstecken“, sagt Alex Orosia, Marketing Manager bei Porcelanosa (öffnet in neuem Tab). Schiebesysteme wirken aufgeräumt und bieten leichten Zugriff.
3. Gesamten Vertikalraum ausnutzen
Verschenken Sie keine Deckenhöhe! Bauen Sie vom Boden bis Decke mit Türen, Regalen oder Glasfronten. Perfekt für seltene Geräte und Geschirr.
Lücke zwischen Schränken und Decke füllen
Dekorieren Sie stattdessen: Vermeiden Sie Staubfänger und schaffen Sie Highlights.
1. LED-Leuchten einbauen
LED-Streifen beleben Regale und setzen Akzente. Experte Mark Holloway von Kitchens By Holloways (öffnet in neuem Tab) rät: 45-Grad-Winkel gegen Reflexionen.
2. Dekorative Akzente setzen
Designer Jake Arnold (öffnet in neuem Tab) schafft mit ausgewählten Objekten Persönlichkeit, ohne zu überladen.
3. Blick nach oben lenken
Bei Balken oder offenen Flächen: Ausstellen von Schmuckstücken oder Leuchten. In Roddy Murrays Kü che (RJ Murray Design, öffnet in neuem Tab) präsentiert Marmor und Regale Favoriten.