Wir alle profitieren von der Natur – sei es ein Spaziergang unter blühenden Bäumen oder die Integration natürlicher Farben in unseren Alltag. Als erfahrene Innenarchitektin und Creative Director bei Little Greene weiß Ruth Mottershead: Naturinspirierte Deko kann Ihr Zuhause zu einem Ort der positiven Energie machen.
Die Experten der Wohltätigkeitsorganisation Mind für psychische Gesundheit betonen: Zeit in der Natur oder natürliche Elemente im Heim fördern geistiges und körperliches Wohlbefinden (öffnet in neuem Tab).
Um glücklicher zu wohnen, kombinieren Sie naturnahe Motive mit stimmungsaufhellenden Farben. Ruth Mottershead leitet die neuen Tapeten- und Farbkollektionen von Little Greene und teilt ihr Fachwissen: „Ein naturinspiriertes Schema holt das Außen ins Innere und schafft Verbundenheit sowie Positivität. In Zeiten biophilen Designs feiern wir Grüntöne, natürliche Texturen und Oberflächen – inspiriert von der beruhigenden Kraft der Natur.“
Unten erklärt Ruth, wie Sie mit diesen Ansätzen Ihr Wohlbefinden boosten.
Ruth Mottershead Kreativdirektorin, Little GreeneRuth Mottershead ist renommierte Expertin für Farben und Innenarchitektur. Bei Little Greene entwickelt sie naturinspirierte Kollektionen, die Langlebigkeit und Ästhetik verbinden.
1. Wählen Sie Farben, die Sie glücklich machen

Gelb, Grün und Blau – die Signature-Farben der Natur – heben laut Psychologen die Stimmung. Wählen Sie jedoch primär Töne, die Sie persönlich ansprechen. „Eine Farbveränderung schafft visuelle Frische und einen beruhigenden Rückzugsort“, rät Ruth. „Hören Sie auf Ihr Gefühl statt Trends, um die gewünschte Atmosphäre zu erzeugen.“
2. Wählen Sie einen Walddruck für ein Gefühl der Ruhe

Ruhe entsteht nicht nur durch Blau, sondern auch durch passende Muster. Ein Waldspaziergang-Favorit? Eine Tapete mit Blattmotiven in sattem Grün schafft Entspannung und Tiefe. „Dichte, natürliche Prints in Waldtönen umhüllen wohltuend und steigern das Designinteresse“, erklärt Ruth.
3. Tauschen Sie Weiß gegen gedeckte Naturtöne aus

Helles Weiß hellt auf, doch für natürliche Wärme meidet Ruth es: „Wählen Sie sanfte Sand- oder Steintöne für Holzteile oder tiefe Grün- und Brauntöne für Leisten. So entsteht ein traditionell-beruhigendes Schema.“
4. Gestalten Sie auch funktionale Räume zum Wohlfühlen

In slow-living-Häusern zählen Farben, Texturen und Pflanzen überall – auch in Küche und Bad. „Integrieren Sie Ihr Schema nahtlos, besonders in offenen Bereichen, für harmonischen Fluss“, empfiehlt Ruth.
5. Wählen Sie Grün

Grüntöne sind universell und vielseitig: „Perfekt für jedes Zimmer, bringen sie das Äußere herein und fördern Wohlbefinden durch natürliche Tiefe.“
Was ist von der Natur inspiriertes Innendesign?
„Es reicht von landschaftsreflektierenden Farben über natürliche Stoffe bis zu authentischen Materialien“, erklärt Lucy Searle, Chefredakteurin von Häuser & Gärten. Das Ergebnis: Fülle an Texturen und Farben für Entspannung und Wohlgefühl.