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Hosta pflanzen: So gedeiht die Herbstblume in deinem Garten

Hosta zu pflanzen geht schnell und einfach. Die asiatischen Herzblattlilien zieren mit Blatt und Blüte deinen Garten. Hier erfährst du, wie die Blattstaude in deinem Garten gedeiht.

Hosta ist der wissenschaftliche Name für Funkien, eine Pflanzengattung aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Die Blattschmuckstaude kommt ursprünglich aus dem asiatischen Raum. In Japan, aber auch in China und Korea ist Hosta seit Jahrhunderten eine beliebte Zierpflanze. 

Die Gattung der Hosta umfasst zahlreiche Arten, die sich in Wuchs und Aussehen unterscheiden. So bringt die Pflanzengattung Artenvielfalt und Abwechslung in deinen Garten. Hosta kannst du im Beet oder im Kübel anpflanzen. Achte dabei auf die Wuchseigenschaften der jeweiligen Art. 

Die Eigenschaften der Zierpflanze

Es gibt zahlreiche Arten von Hosta. Die Wuchshöhe der Pflanzen reicht von 20 Zentimetern bis zu einem Meter. Um die richtige Hostapflanze für deinen Balkon oder Garten zu wählen, solltest du dich vorher über die individuellen Wuchseigenschaften der Hosta-Arten informieren. 

Allgemein wächst Hosta eher langsam. Deshalb ist die Pflanze bei der Anschaffung meist etwas teurer. Sie bildet dicke saftige Wurzelstöcke, aus denen großflächige Blätter hervorgehen. 

Wegen ihrer Blattform heißt die Hosta auch Herzlilie. Die ausladenden Blätter wachsen herz- bis spaltenförmig. Einige Arten werfen im Herbst ein schönes goldenes Laub. Die dekorativen Blätter sind von grafischen Adern durchzogen, die der Pflanze eine deutliche Kontur verleihen. 

Die Blütezeit variiert ebenfalls von Art zu Art. Mit einer Blütezeit bis in den September hinein zählt die Herbstblume Hosta plantaginea dabei zu den Spätblühern. Die Glockenblüten der Hosta hängen an Stängeln ohne Blätter. Die duftintensiven Blüten strahlen in Weiß und Lila.

Beachte die individuellen Eigenschaften der Pflanze, um den besten Standort zu wählen. 

Hosta pflanzen: Der geeignete Standort

Pflanze deine Hosta an einem halbschattigen bis schattigen Ort. Vermeide jedoch ganz dunkle Stellen, die kein Sonnenlicht erreicht. Hosta-Pflanzen sind mit ihren großen Blättern ideal an halbschattige bis schattige Standorte angepasst. Sie leben bevorzugt in kühl-feuchten Wäldern, Bergregionen und an Wiesenrändern. Hosta zählt deshalb zu den beliebten Gewächsen für sogenannte Schattengärten. 

Eine Ausnahme bildet die Hosta plantanigea. Diese Art wächst auch gerne an sonnigen, warmen Orten. Erst dann bildet sie ihre üppige Blütenpracht. 

Pflanze Hosta als Jungpflanze im Kübel oder direkt im Beet. Der Boden sollte in jedem Fall humusreich sein. Hosta bevorzugt frische Böden, das bedeutet sie sollten stets feucht und locker sein. So kann überschüssiges Wasser ablaufen. Achte darauf, dass der Boden immer gleichmäßig feucht ist. 

Hosta pflanzen: Mit diesen Tipps gelingt es dir

Der richtige Zeitpunkt, um Hosta zu pflanzen, ist vom späten Frühjahr bis zum Herbst. Die jungen Pflanzen mögen keinen Spätfrost. Warte deshalb bis Mai, um ganz sicher zu sein, dass sie gut anwachsen.

So pflanzt du Hosta im Kübel oder im Beet:

  1. Hebe mit einer Schaufel ein Loch aus. Das Loch sollte anderthalbmal so groß sein wie der Wurzelballen der Jungpflanze. 
  2. Halte den Mindestabstand zu den anderen Pflanzen ein. Der Abstand variiert je nach Art sehr stark. Informiere dich deshalb vorher genau, wie viel Platz deine Pflanze benötigt.
  3. Setze die Staude mit der Wurzel nach unten in das Loch. 
  4. Fülle das Loch mit der zuvor ausgegrabenen Erde und drücke sie leicht an.
  5. Gieße die Hosta mit Wasser an. Der Boden sollte feucht und frisch sein. Vermeide jedoch Staunässe.

Tipp: Besonders schön wirkt Hosta in Kombination mit Rhododendren, Gräsern, Farnen und anderen Blattschmuckstauden.

Hosta nach dem Pflanzen richtig pflegen

Hosta ist eine langlebige und pflegeleichte Staude. Mit der richtigen Pflege wird die Pflanze über die Jahre zunehmend üppig und schön. 

  • Halte den Boden gleichmäßig feucht und frisch. Gieße vor allem Hosta-Pflanzen im Kübel regelmäßig, um den Wasserverlust durch Abfluss oder Verdunstung über die großen Blätter zu vermeiden. 
  • Die Zierstaude ist winterhart. Bei lang anhaltendem Frost solltest du sie jedoch schützen. Umgib die Pflanze dazu mit etwas Laub und Reisig. Stelle die Hosta im Topf zum Überwintern an eine geschützte Hauswand. In jedem Fall überwintert Hosta im Freien.
  • Nach dem Winter kannst du die Pflanze mit etwas organischem Dünger versorgen. Gib die Pflanzennahrung im Frühjahr zur Erde der Staude. Insbesondere junge Pflanzen profitieren davon.

Achtung: Hosta ist eine beliebte Mahlzeit für Nacktschnecken und deshalb besonders anfällig für Schneckenschaden. Junge Hosta-Pflanzen zählen mitunter zu den beliebtesten Nahrungsquellen der Schnecken. Verzichte der Umwelt zuliebe auf chemisch-synthetische Pestizide oder Schneckenkorn. Alternativ kannst du eine Schneckenfalle selber bauen.

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