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So genießen Introvertierte das Leben zu Hause: Experten-Tipps von einer klinischen Psychologin

Während mein Freundeskreis während der COVID-19-Pandemie einander gegenseitig checkte, gaben meine introvertierten Freunde zu: Abgesehen von Hamsterkäufen und gesundheitlichen Ängsten war das Zuhause-Bleiben eigentlich großartig.

Keine Bars oder Clubs? Kein Problem. Homeoffice? Perfekt. Mit Quarantäne und Remote-Arbeit wird das Bleiben zu Hause zur neuen Normalität. Auf scherzhafte Weise leben wir in einer keimfreien, introvertierten Traumwelt voller Kreativität.

Während wir Extrovertierte und Ambivertierte bewundern, sind Introvertierte Experten für Frieden und Freude zu Hause. Als klinische Psychologin teile ich bewährte Tipps aus der Introvertierten-Psychologie, um diese Zeit optimal zu nutzen.

1. Mantra: "Ich spare Zeit und Energie."

Stellen Sie sich vor: Weltweite Kontakte ohne Reisen! Pendeln frisst Zeit und Energie. Zu Hause erledigen Sie alles online – mit 5-minütigen Puffern dazwischen, um Meetings nachzubereiten und Ziele zu notieren. So profitiere ich wirklich von mehr Zeit und Energie.

Das gilt auch für Fitness: In 15-Minuten-Pausen Kettlebell-Swings oder Liegestütze – nur mit Kettlebell und Körpergewicht. Laufen? Schuhe an und los. Kein Fitnessstudio nötig. Meine Tage enden energiegeladener und erfolgreicher.

2. Schaffen Sie Zonen in Ihrem Zuhause

Richten Sie separate Bereiche ein: Büro, Selbstfürsorge-Raum. Vermeiden Sie Arbeiten aus dem Bett, das Schlafstörungen und Beziehungsprobleme fördert (Erschöpfung macht launisch!).

Bei Familie oder kleinem Raum: Nutzen Sie den Esstisch. Tipp von Mentoren Tay und Val: Tisch mit anderem Duft abwischen, um energetische Grenzen per Geruch zu setzen.

3. Lassen Sie Ihr Zuhause erstrahlen

Als klinische Psychologin verbringe ich mehr Zeit mit Apartment Therapy als Therapie. Ich liebe schöne Räume – auch auf 50 m². So entsteht das:

  1. Aufräumen. Lassen Sie los, was Sie nicht mehr repräsentiert – Dinge sind Erinnerungen.
  2. Reflektion. Meine Räume spiegeln Reisen wider, wie Homers Odyssee.
  3. Funktionalität. Praktisch einkaufen, strikt organisieren.
  4. Verschönerung. Kunst, Düfte, Textilien für Glück und Erdung.
  5. Sauberkeit. Täglich/wöchentlich reinigen, Schuhe draußen lassen, desinfizieren. Monatlich gründlich – als Dankbarkeit.
  6. Leben einhauchen. Pflanzen für Konzentration und Wohlbefinden. Ich baue Süßkartoffelblätter an für Autarkie-Gefühl.
  7. Sichere Energie. Feng Shui, wählerisch mit Gästen – Menschen beeinflussen Räume.

Bauen Sie Beziehung auf: Hobbys pflegen, Kisten auspacken, Energie verschieben.

4. Experimentieren Sie mit Zeitrhythmen

In The Power of When rät Schlafexperte Michael Breus, Ph.D., Schlafappetit und Chronotyp anzupassen – Früher oder Nachteule.

Nutzen Sie die Zeit für personalisiertes Arbeiten: ADHS-Typen in 15–20-Min.-Blöcken, andere stundenlang. Vergessen Sie 9-to-5, finden Sie Ihren Flow für maximale Produktivität – Fristen einhalten.

5. Machen Sie Eindruck

In Krisen entstehen Chancen. Starten Sie Ihre Geschäftsidee! „Perfekter Moment zum Aufsteigen“, sagt Strategin Selena Soo. Mehr Online-Dienste, Bildung, Verbindung kommen.

Menschen wollen Führung und Stärkung. Priorisieren Sie Gesundheit, Selbstfürsorge, Wachstum – seien Sie Vorbild.

6. Sozial vernetzen – auch remote

Introvertiertheit braucht Aufladen, nicht Isolation oder Menschenfeindlichkeit. Ich liebe meine Leute – sie geben Energie. Isolation schadet psychisch.

Planen Sie "Personenzeit" in Kleingruppen oder 1:1. Virtuell bei Distanzierung: Teilen, Lachen per Webcam. Persönlich nur bei niedrigem Risiko und Hygiene.

Wir kochen, spielen, studieren, entwickeln zusammen – Accountability schafft Bindung.

Das Fazit

In unsicheren Zeiten balancieren Sie Sicherheit und Wohlbefinden. Machen Sie Ihr Zuhause zur Festung – so kehren Sie gestärkt in die Welt zurück.