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| Stadtgärtnerin Harriet Fasenfest pflückt frischen Salat direkt aus ihrem ganzjährig ertragreichen Garten. |
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| Um sommerliche Hitze in der Küche zu vermeiden, baute Fasenfest eine Outdoor-Konservenküche mit Propanherd. Fotos: Jon Jensen |
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Ernte ohne Verschwendung: Der üppige Garten einer erfahrenen Haushälterin
Jeden Frühling überprüft Harriet Fasenfest ihre Vorräte an Eingemachtem, um zu entscheiden, was sie neu produziert. „Wenn etwas nicht gegessen wurde, probiere ich etwas Neues“, erklärt die Expertin. „Dieses Jahr waren gelbe Marmeladen kein Erfolg, und Experimente wie Nektarinen-Chutney wiederhole ich nicht – aber Ausprobieren gehört dazu.“
Als Autorin von A Householder’s Guide to the Universe wandelte Fasenfest vor über sieben Jahren ihren Hinterhof im Nordosten Portlands in einen produktiven Garten um. Der Auslöser: Eine fallende Birne während der Wirtschaftskrise. „Ich war frustriert über die Weltlage und dachte: Warum nicht ernten und verwerten?“ Nach Einstieg in die Praxis entwickelte sie eigene Strategien für Lebensmittelverwendung.
Für Fasenfest ist Selbstversorgung ein Ressourcenmanagementsystem – oder „Haushaltsführung“. „Ich gärtnere nachhaltig mit Fokus auf Konservierung und Lagerung“, sagt sie. „Was ich nicht anbaue, hole ich von lokalen Bauern. Fleisch kaufe ich in Großmengen, um selbst zu portionieren.“ Im Haus lagern Gefrierschränke mit Obst, Fleisch und Wurst; Behälter mit Getreide, Nüssen und Bohnen; das Gewürzfach bietet hausgemachten Ketchup und Relishes.
Erfolg basiert auf Planung: „Ich baue viel Zwiebeln, Knoblauch und Karotten an – ideal für Winterlagerung. Damit zaubert man leicht Mahlzeiten.“ Auch wenn nicht jeder so intensiv gärtnern kann, rät die Beraterin: „Planen Sie den Einsatz Ihrer Ernte. Apfelmus als Dessert oder in Kuchen – so wird Arbeit zur Nahrung.“
Systematisches Denken maximiert den Ertrag harter Gartenarbeit, betont Fasenfest.
Pflanzen Sie mehrjähriges Gemüse wie Grünkohl und Spargel, die jährlich neu sprießen.
Erstellen Sie eine Hitliste unverzichtbarer Obst- und Gemüsesorten und reservieren Sie Platz dafür.
Lernen Sie Vorräte zu verarbeiten: Sparen Sie Geld und entdecken Sie regionale Aromen.
![]() | Fasenfest mit Sohn Wyatt Reed und Freundin Delana Cantrell im Hinterhof. „Meine Familie schätzt diese Essensreise mit mir“, sagt sie. Katze Kudoo begleitet im Garten. Fotos: Jon Jensen |
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Modernes Kleingehöft: Wo Hühner, Hasen und Ziegen zur Familie gehören
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| Amy Manning und Sohn Guy waschen frischen Salat. „Autarkie war ein Grund für den Umzug – hier bauen wir Lebensmittel an und halten Tiere.“ Foto: Jon Jensen |
Essensreste füttern die vier Ziegen der Mannings. „Mehr Land ermöglichte Tiere“, sagt Amy. „Aus Ziegenmilch mache ich Käse, Joghurt und Mozzarella.“
Vor drei Jahren starteten Amy, Ehemann Ed und Sohn Guy im Südosten Portlands mit Gärten und Hühnern – angesichts hoher Lebensmitteleinnahmen. Vor 18 Monaten zogen sie nach Beavercreek auf 2,5 Acres. „Als Ex-Immobilienmaklerin fand ich das perfekte Grundstück“, erklärt Amy.
Sie rodeten, verbesserten den Boden und pflanzten essbare Gärten, Obstbäume plus Tiere: Ziegen, rote Bourbon-Truthähne, Hühner, Koi-Karpfen und Chinchilla-Kaninchen. Ed kümmert sich um Tiere und Bauten: „Selbstgemachtes zu sehen, gibt Erfolgserlebnisse. Unsere Tiere sind Familie – lokal bezogen, unterstützen wir die Gemeinde.“
Das Landleben schafft Rhythmus: „Die Ruhe, Sterne sehen, Platz für Guy – wir verbinden uns stärker mit der Natur“, sagt Ed.
Gepflegte Tiere machen glückliche Höfe, raten die Mannings.
Automatische Bewässerung erleichtert Fütterung.
Zaun schützen Tiere vor Kindern.
Nutzen Sie Bestandsstrukturen wie alte Hundezäune für Hühnerställe.
![]() „Tiere sind Alltagsfamilie“, sagt Amy. Ed und sie erwarten ein Kind. Fotos: Jon Jensen ![]() ![]() |
Coop-Schaufel: Perfekte Hühnerställe für die Stadt
Tipps für funktionale, schöne Ställe trotz urbaner Debatten.
Architektonisch anpassen: „Passen Sie zum Hausstil“, rät Designer Toby Hardman (asiatisch inspiriert auf Stelzen). „Überhängende Dächer schützen vor Regen und Sonne.“
Sicher machen: Gegen Waschbären: Verschließen! „Bei kleinem Auslauf nachts sichern“, sagt Hardman.
Vielseitig bauen: „Modulare mit Kompost, Gründächern oder Regenwassernutzung“, empfehlen Jon und Cindy Bake.
Wild im Hof: Garten und sicherer Wildtier-Lebensraum
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| Oben: Gioia und Allen terrassieren für Gemüse. Unten: Würmer kompostieren. Fotos: Jon Jensen |
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Pensionierte Lehrer Martha Gioia und Jim Allen schufen aus ihrem Südosten-Portland-Hof einen zertifizierten Wildtier-Lebensraum (National Wildlife Federation). „Immer Action: Kernbeißer, Finken, Meisen“, sagt Allen.
Seit 2004 renovierten sie und pflanzten Bodendecker, Bäume, Büsche, Tränken. „Wir beobachten Spuren, lassen Nistmaterial“, ergänzt Gioia.
Meistergärtner hinzufügen essbaren Bio-Garten (20x25 Fuß, designed von Karen Wolfgang): „Jährlich variieren – letztes Jahr Auberginen für 14 Personen. Überschüsse einfrieren oder verschenken.“ Wurmkompost rundet ab: „Produktives Ökosystem auf Standardgrundstück.“
Tipps für einladende Gärten.
Vielfältige Nahrung: Einheimische Pflanzen, Beeren, Samen.
Wasser und Unterschlupf: Vogelbäder, Sträucher, Steine.
Chemiefrei: Organischer Kompost, Mulch.
![]() | Links: Allen züchtet Farne im Kamin. Unten: Kartoffeln in Kaffeesäcken, Distelsocken als Futter. Fotos: Jon Jensen |













