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Kohlweißlingsraupen: Erkennen, Schäden und effektive Bio-Bekämpfung

Als Gärtner mit langjähriger Praxiserfahrung kennen wir Kohlweißlingsraupen gut – die Larven der Kleinen und Großen Weißlinge (Pieris rapae und Pieris brassicae). Kleine Raupen sind blassgrün und bis 2,5 cm lang, große gelb mit schwarzen Markierungen und bis 4 cm groß. Die Falter legen Eier von Mai bis Juni sowie Juli bis September, sodass Raupen von spätem Frühling bis Herbst Ihren Kohl bedrohen können.

Symptome

Raupen fressen auffällige Löcher in äußere und innere Blätter von Kohlgewächsen, oft auch an Kapuzinerkresse.

Fundorte

Kreuzblütler (Brassicaceae) wie Kohl und Kapuzinerkresse.

Bio-Bekämpfung

Schützen Sie Pflanzen mit Gartenvlies oder feinem Netz, um Falter abzuhalten. Prüfen Sie wöchentlich und pflücken Sie Raupen ab. Nutzen Sie Kapuzinerkresse als Lockpflanze und legen Sie dort Eier oder Raupen ab. Sprühen Sie frisch geschlüpfte junge Raupen mit dem biologischen Nematodenpräparat Steinernema carpocapsae.