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Gewichte und Cardio: Getrennt trainieren oder kombinieren? Wissenschaftliche Fakten für beste Ergebnisse

Vor Kurzem schrieb mir Zuhörerin Lindsey auf Facebook: „In einer Folge hast du erklärt, wie Aerobic und Gewichtheben sich gegenseitig beeinflussen. Kann ich als Läuferin ins Fitnessstudio joggen, Gewichte heben und wieder laufen, oder sollte ich Cardio und Krafttraining an getrennten Tagen machen?“

Ich dankte Lindsey für ihre tolle Frage und versprach eine detaillierte Antwort. Kurz gesagt: Für maximale Erfolge bei beiden Disziplinen trennen Sie sie. Als Läuferin profitieren Sie jedoch von einem kurzen Lauf als Aufwärmen oder Abkühlen nach dem Krafttraining – ideal, um Zeit zu sparen und Extra-Kilometer zu sammeln. Für echte Laufortschritte brauchen Sie aber dedizierte Lauftage.

Stellen Sie sich vor, Lindsey fragt nach: „Wie weit müssen die Einheiten getrennt sein für vollen Nutzen?“ Gute Frage! Schauen wir uns die Wissenschaft an.

Wie lange warten zwischen Kraft- und Cardio-Training?

Eine Studie untersuchte, ob die Erholungszeit zwischen Kraft- und Ausdauertraining die Trainingsanpassungen beeinflusst. Ergebnis: Bei weniger als sechs Stunden Erholung zwischen widersprüchlichen Einheiten (z. B. Laufen und Heben) leidet die volle Adaptive Reaktion. Planen Sie also mindestens sechs Stunden Pause, wenn Sie in beiden optimal vorankommen wollen.

Cardio kann Kraftzuwächse bremsen – egal ob im selben Training oder kurz davor. Tägliches Doppelttraining ohne Pause ist suboptimal für neuromuskuläre und aerobe Fortschritte. Ideal: Mehr als sechs Stunden Abstand.

Für Lindsey als Läuferin mit Kraft als Pre-Hab ist das machbar. Aber was bei Events wie CrossFit oder Wandern, die beides erfordern? Oder beim Fettabbau? Hier ändert sich die Strategie.

Gewichte vor Cardio: Die bessere Reihenfolge?

Eine Studie mit übergewichtigen Männern testete die Sequenz von Widerstands- und Ausdauertraining auf Hormone (Leptin, Testosteron, Cortisol) und Körperzusammensetzung. Die Gruppe „Gewichte vor Cardio“ schnitt überlegen ab – inklusive mehr Fettverlust.

33 Teilnehmer trainierten 8 Wochen, 3x wöchentlich: 10 Min. Laufen (70-80% max. HF), dann 3 Sätze à 8 WH bei 80% 1RM (Beinstrecker, Beinbeuger, Trizepsdrück, Bankdrück, Latzug). 5 Min. Pause dazwischen.

Beide Gruppen verbesserten sich, doch „Gewichte zuerst“ war besser in allen Messgrößen.

Warum kombinieren? Vorteile für Gesundheit und Fitness

Cardio steigert Kapillardichte, Mitochondrien, Cholesterinbalance, Gefäßfe-Flexibilität und Fettabbau. Krafttraining wirkt auf Cholesterin, Hormone, Muskelmasse, Knochendichte, Sehnen und Fettverlust.

Zusammen maximieren sie Gesundheit, Fitness und Fettabbau. Kalorienverbrennung ist höher bei Cardio zuerst – aber wir wollen mehr als das.

Cardio vor Gewichten für Fettabbau?

Im Journal of Strength & Conditioning Research testeten Forscher 8 Wochen bei inaktiven Studentinnen: Widerstand vor/nach 30 Min. moderatem Cardio, 4x wöchentlich. Kraft: 3 Sätze 8-12 WH für 5-6 Übungen (Brust/Rücken etc.).

Alle steigerten VO2max, Kraft und fettfreie Masse gleichermaßen. Fettverlust nur bei Kaloriendefizit-Diät.

Muss Cardio separat sein? Kraft als Cardio-Alternative

Eine Studie zeigt: Intensives Krafttraining verbessert Herzgesundheit wie Cardio, wenn HF >60% max. (Schätzung: 220 - Alter). Verlangsamen Sie LIFT (5-10 Sek. hoch/runter) für höhere Intensität.

Abwechselnd mischen: Super-Effektiv!

30-60 Sek. Cardio nach jedem Kraft-Satz: Effizient, zeitsparend, metabol boostend. Achtung: Form halten!

Studie 2008 (UC): Weibliche Athletinnen mischten – 35% mehr Unterkörperkraft, 53% Ausdauer, 28/144% Flexibilität, 82% Muskelaufbau, 991% mehr Fettverlust vs. pure Gruppen.

Fazit: Passen Sie an Ihre Ziele an

Kombinieren ist gut für Gesundheit, aber nicht immer optimal. Priorisieren Sie: Kraft zuerst für Stärke, reines Cardio für Ausdauer, mischen für Fettabbau. Keine Zeit? Alles zusammen – Verbesserungen kommen trotzdem.

Für Lindsey: Kurzes Cardio zu Kraft ok, dedizierte Lauftage nicht vergessen.

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