Wenn Sie nicht den gesamten Wirsingkohl auf einmal verarbeiten, frieren Sie den Rest einfach ein – so bleibt er lange haltbar. Als erfahrene Küchenprofis zeigen wir Ihnen den besten Weg.
Wirsing-Reste clever einfrieren und verwerten
Wirsing aus regionalem Anbau gibt es fast ganzjährig und eignet sich hervorragend für Eintöpfe und andere Gerichte. Bei größeren Mengen lohnt es sich, den übrigen Wirsing einzufrieren, um ihn später frisch zu nutzen. So bekämpfen Sie effektiv Lebensmittelverschwendung und behalten den vollen Geschmack.
Der ideale Zeitpunkt zum Einfrieren
Je frischer der Wirsing, desto besser das Ergebnis. Nach Kauf oder Ernte welken die Blätter schnell und wertvolle Inhaltsstoffe sowie Vitamine gehen verloren.
Für optimale Qualität nach dem Auftauen beachten Sie:
- Wirsing direkt auf dem Markt kaufen
- Nur knackigen, unversehrten Kohl wählen
- Selbstangebautes kurz vor dem Einfrieren ernten
Wirsing optimal vorbereiten
Vor dem Einfrieren diese Schritte durchlaufen:
- Lockere Außenblätter entfernen.
- Äußere Blätter unter fließendem Wasser gründlich waschen.
- Dicke Blattrippen herausschneiden, innere Blätter in Streifen schneiden.
- Innere Blätter ebenfalls waschen, um Sand zu entfernen.
Äußere Blätter sind aromatisch und robust – ideal ganz einzufrieren für vegetarische Kohlrouladen. Innere Streifen eignen sich perfekt für Wirsinggemüse.
Wirsing roh einfrieren
Gewaschen und zerkleinert können Sie ihn roh einfrieren, z. B. für Wirsingsuppe:
- In einem Sieb abtropfen lassen.
- In luftdichte Behälter wie Schraubgläser füllen.
- Mengen aufteilen für portionsweisen Gebrauch.
Roh tiefgefroren hält er bis zu zehn Monate. Verarbeitet (z. B. Suppe oder Wirsingeintopf) etwa drei Monate.
Blanchierten Wirsing einfrieren
Blanchieren erhält Farbe und Nährstoffe:
- Salzwasser aufkochen.
- Klein geschnittenen Wirsing 2–3 Minuten blanchieren.
- Abgießen und in Eiswasser abschrecken.
- Abtropfen lassen.
- In luftdichte Gefrierbehälter füllen.
Zum Verwenden: Über Nacht im Kühlschrank auftauen oder direkt in kochendes Wasser geben. Tipp: Datum aufschreiben für bessere Übersicht über die Haltbarkeit.