Dickmännchen bereichern schattige Gärten mit minimalem Pflegeaufwand. Aus unserer langjährigen Praxis zeigen wir Ihnen, wie Sie Pachysandra terminalis erfolgreich anbauen und pflegen.
Dickmännchen, auch bekannt als Pachysandra oder Ysander, sind robuste Zwergsträucher, die in schattigen Lagen optimal gedeihen. Heimisch in den Wäldern Chinas und Japans, breiten sie sich flächendeckend aus: Die Triebe kriechen bodennah oder wachsen aufrecht. Die immergrünen Blätter sorgen ganzjährig für Grün. Ab Februar erscheinen unscheinbare weiß-grüne Blüten.
Dank ihres buschigen Wuchses eignen sich Dickmännchen hervorragend als Bodendecker. Sie kaschieren schattige, kahle oder unschöne Flächen. Beliebt sind sie auch für Grabanlagen, Zierbeete, Themen- oder Waldgärten.
Dickmännchen: Wichtige Tipps für den Anbau
Pachysandra erhalten Sie typischerweise als Stecklinge, Wurzelausläufer oder ausgewachsene Pflanzen – Samen sind im Handel selten. Beachten Sie diese bewährten Schritte:
- Wählen Sie einen halbschattigen bis schattigen Standort. Als Waldpflanze aus Asien toleriert sie Lichtmangel hervorragend; zu viel Sonne lässt Blätter welken.
- Der Boden muss locker, schwach sauer, humos und gut durchlässig sein – nicht zu säurehaltig. Halten Sie die Erde durchgehend mäßig feucht.
- Jungpflanzen können ganzjährig gesetzt werden. Lockern Sie die Erde auf, setzen Sie den Wurzelstock flach ein und halten Sie 20 bis 30 Zentimeter Abstand.
- Gießen Sie nach der Pflanzung regelmäßig, bis die Pflanzen anwachsen.
- Für Tüpfe eignet sich ein großer Kübel mit passendem Substrat.
Wichtig: Dickmännchen enthalten giftige Steroidalkaloide. Vergiftungen treten nur bei hoher Aufnahme auf, pflanzen Sie sie dennoch kind- und tierfern.
Pachysandra: Pflege und Vermehrung im Überblick
Als pflegeleichte Pflanze ideal für Einsteiger: Unsere Praxistipps für langlebigen Erfolg.
- Der Schatten und das dichte Laub schützen vor Trockenheit – prüfen Sie dennoch die Feuchtigkeit. Bei Dürre zusätzlich gießen.
- Düngen Sie sparsam: Im ersten Herbst Kompost um die Jungpflanzen streuen, danach reicht der Boden.
- Bei zu dichtem Wuchs zurückschneiden nach der Blüte (April/Mai). Übermäßige Ausläufer ausreißen.
- Winterhart bis -28 Grad Celsius – kein Schutz nötig.
- Sie vermehren sich selbstständig. Für mehr: Kopfstecklinge.
- Optimal im Mai/Juni: 7-10 cm lange, nicht verholzte Triebe schneiden, untere Blätter entfernen und einpflanzen.
- Oder bewurzelte Ausläufer von Frühjahr bis Herbst umpflanzen.