Der Blutweiderich (Lythrum salicaria) erobert zunehmend private Gärten – dank seines lebhaften Pink und seiner außergewöhnlichen Robustheit. Aus langjähriger Praxis wissen wir: Diese heimische Wildstaude mit Höhen von 100 bis 120 cm blüht den ganzen Sommer über und zieht Schmetterlinge und Insekten magisch an. Perfekt für einen Schmetterlingsgarten.
Blutweiderich: Standort und Pflanzung
Blutweiderich gedieht hervorragend an feuchten bis nassen Plätzen wie Teichufern, Bachläufen oder im Flachwasser. Sonnige Lagen sind optimal, doch auch Halbschatten toleriert er problemlos.
Die Pflanzung ist ganzjährig möglich, solange der Boden frostfrei ist. So gehen Sie Schritt für Schritt vor:
- Heben Sie ein Pflanzloch aus, das mindestens doppelt so groß ist wie der Topfballen.
- Bei nährstoffarmem Boden mischen Sie Kompost unter. Tipp: Eine Bodenprobe klärt die Bodenbeschaffenheit.
- Setzen Sie die Pflanze mit Topfballen ein und füllen Sie die Erde an. Wichtig: Lassen Sie bei mehreren Pflanzen 50 cm Abstand.
- Treten Sie die Erde fest an und gießen Sie gründlich.
Blutweiderich pflegen: Tipps und Tricks
Als pflegeleichte Staude braucht Blutweiderich vor allem ausreichend Feuchtigkeit.
- Bei staunassem Standort (z. B. Teichrand) entfällt Gießen. Sonst regelmäßig mit Regen- oder Teichwasser versorgen. Mehr dazu: Regenwasser sammeln: Wie du es am besten auffängst und verwendest.
- Frühlingsdüngung mit Staudendünger, Kompost oder Hornspäne.
- Vollkommen winterhart – keine Winterschutzmaßnahmen nötig.
Übrigens: In der Volksheilkunde helfen die Inhaltsstoffe bei Hauterkrankungen, Entzündungen, Durchfall und Infektionen. Zudem dient die Pflanze dem Ledergerben.