Die zarten weißen Blütensterne des Fieberklees verleihen Teichrändern eine besondere Note. Als erfahrene Gärtner zeigen wir Ihnen, wie Sie diese anspruchsarme Wasserpflanze professionell anpflanzen und pflegen.
In der Natur gedeiht Fieberklee in Feuchtwiesen und Flachmooren. Ideal für Uferzonen eignet er sich hervorragend als Randbepflanzung. Leider schrumpfen die Wildbestände durch Trockenlegung von Moor- und Sumpfgebieten. Pflanzen Sie ihn im Garten, um zur Erhaltung beizutragen.
Fieberklee: So pflanzt du ihn richtig
Fieberklee in der Wildnis steht unter Naturschutz – niemals pflücken oder ausgraben. Erwerben Sie Jungpflanzen im Fachhandel oder Saatgut, wobei Letzteres Zeit und Know-how erfordert. Beim Einpflanzen beachten Sie:
- Der richtige Standort: Sumpfzone mit maximal 20 cm Wassertiefe, sonnig bis halbschattig. Perfekt auch für dauernasse Moorbeete.
- Der richtige Boden: Kalkarm, dauerfeucht, sumpfig mit hohem Humus-Gehalt.
- Nachbarpflanzen: Kombinieren mit Bambus, Sumpffarn oder Simsen. Halten Sie Abstand zu starkwüchsigen Arten.
Fieberklee richtig pflanzen: Spätes Frühjahr ist ideal für Jungpflanzen im Flachwasser.
- Heben Sie ein großes Pflanzloch aus, mit mindestens 15 cm Abstand zu anderen.
- Mischen Sie die Aushuberde mit humusreicher, torffreier Komposterde.
- Topfen Sie die Pflanze aus und setzen Sie sie ein.
- Füllen Sie mit der Erdmischung auf und drücken Sie leicht an.
Fieberklee richtig pflegen und vermehren
Am richtigen Ort benötigt Fieberklee minimale Pflege – kein Dünger, keine Schädlinge, ideal für pflegeleichte Gärten. Unsere Tipps für optimales Wachstum:
- Gießen: Verträgt Staunässe, aber trockener Boden schadet. Prüfen Sie Feuchtigkeit, gießen Sie mit kalkarmem Regenwasser.
- Vermehren: Im Frühjahr teilen Sie den Wurzelstock und pflanzen Teile neu aus.
- Überwintern: Winterhart; oberirdischer Teil stirbt ein, treibt neu aus.
Übrigens: Seine Blüten nähren heimische Insekten – perfekt für insektenfreundliche Gärten.