DeuAq.com >> Leben >  >> Haus & Garten

Rauputz streichen: Unsere expertenhafte Schritt-für-Schritt-Anleitung

Rauputz zu streichen ist eine smarte Alternative zum Tapezieren und verleiht Ihren Wänden langanhaltende Frische. Als Profis mit jahrelanger Erfahrung zeigen wir Ihnen, worauf es wirklich ankommt.

Mit der Zeit sammelt sich in den Vertiefungen von Rauputzwänden Staub an und Alltagsspuren werden sichtbar. Regelmäßiges Streichen sorgt für ein neues Raumgefühl. Bereiten Sie die Wände gründlich vor:

  • Überprüfen Sie lose Putzstellen und bessern Sie diese mit Gips-Spachtelmasse aus. Füllen Sie Löcher, glätten Sie und lassen Sie nach Packungsanweisung aushärten.
  • Entfernen Sie Staub mit einem kleinen Handbesen.
  • Beim ersten Streichen: Tragen Sie Haftgrund mit einem breiten Malerquast auf. Unsicher? Lassen Sie sich im Fachhandel beraten. Trocknen lassen: 1 Tag.
  • Kleben Sie Tür- und Fensterrahmen mit Malerkrepp ab, schüssen Sie den Boden mit Malervlies oder Zeitungen und entfernen Sie Steckdosen sowie Schalter.

Rauputz professionell streichen

Aufgrund der starken Struktur des Rauputzes brauchen Sie eine hochdeckende Farbe wie Dispersionsfarbe (Deckkraftklasse 1 oder 2). So reicht eine Schicht. Ist die Farbe zu dickflüssig, verdünnen Sie sparsam mit Wasser – sie muss in alle Vertiefungen fließen, ohne zu tropfen.

Die richtige Reihenfolge für makellose Ergebnisse:

  1. Streichen Sie zuerst die Decke, um Spritzer auf den Wänden zu vermeiden.
  2. Verwenden Sie für Kanten und Ecken einen Malerpinsel.
  3. Streichen Sie große Flächen mit Farbroller oder Malerquast.
  4. Arbeiten Sie über Kreuz: horizontal, dann vertikal, für gleichmäßige Verteilung.
  5. Teilen Sie die Wand in Abschnitte, arbeiten Sie nass-in-nass von oben nach unten.
  6. Kontrollieren Sie auf Unebenheiten und überstreichen Sie bei Bedarf.
  7. Entfernen Sie Abklebe-Materialien sorgfältig.