Als erfahrener Gärtner empfehlen wir, Ziergräser gelegentlich zu schneiden, um ihre attraktive Form langfristig zu erhalten. Hier erfahren Sie, warum der Winter der falsche Zeitpunkt dafür ist.
Ziergräser sind dekorative Grasarten aus der Familie der Samenpflanzen, die Ihren Garten bereichern. Bekannte Sorten sind Schwertlilie, Lampenputzergras oder Pampasgras.
Bei Neupflanzung wählen Sie Bio-Saatgut, um chemisch-synthetische Pestizide zu vermeiden – gut für Umwelt und Artenschutz.
Professionelle Tipps zum Schneiden von Ziergräsern
Ziergräser sollten nur sparsam geschnitten werden: Die Blätter und Halme schützen den Stockkern vor Nässe. Zudem bieten sie gefährdeten Wildbienen Winterquartiere und fördern so einen insektenfreundlichen Garten mit mehr Artenvielfalt.
Wintergrüne Sorten benötigen jedoch Schutz vor Sonne, da fehlender Laubs Schatten zu "Sonnenbrand" führen kann. Decken Sie den Wurzelbereich mit Laub und Reisig ab.
So schneiden Sie Ziergräser richtig:
- Raffen Sie die Halme büschelweise zusammen.
- Verwenden Sie ein scharfes Messer oder Gartenschere.
- Schneiden Sie bis 10 bis 15 cm über dem Boden ab.
Welche Ziergräser schneiden – und wann?
Nicht alle Ziergräser müssen geschnitten werden. Es hängt von der Sorte ab: wintergrün oder sommergrün.
- Wintergrüne Sorten behalten ihr Aussehen. Schneiden Sie sie nicht. Mehr zu pflegeleichten, winterharten Gräsern in unserem Artikel: Gräser im Garten: Pflegeleichte und winterharte Sorten. Bei langen Halmen wie Pampasgras oder Pfahlrohr binden Sie sie locker zusammen, um Fäulnis zu verhindern.
- Sommergrüne Gräser welken im Winter oben ein, Wurzeln überwintern. Schneiden Sie sie im Frühling, z. B. Chinaschilf, Moskitogras, Lampenputzergras oder Rutenhirse.