Im Homeoffice entsteht oft ein hoher Energieverbrauch. Mit unseren praxisnahen Tipps sparen Sie Strom und Heizkosten – einfach, effektiv und umweltfreundlich. Als Experten für nachhaltiges Wohnen und Arbeiten teilen wir fundierte Strategien, die auf Studien und Tests basieren.
Seit der Corona-Pandemie ist das Homeoffice Alltag für viele. Es spart Pendelzeit, reduziert CO₂-Emissionen und schont den Geldbeutel. Doch bei steigenden Energiekosten wird der häusliche Verbrauch spürbar. Besonders wenn Arbeitnehmer:innen die Kosten selbst tragen müssen, lohnen sich smarte Maßnahmen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Energie effizient einsetzen.
Energie sparen im Homeoffice: 8 Tipps für Ihren Arbeitsplatz
Beim Arbeiten am Laptop oder PC verbrauchen Geräte Stundenlang Strom. Optimieren Sie Ihre Ausstattung gezielt, um Verbrauch zu senken – ohne Kompromisse bei der Produktivität.
Tipps für Laptop und PC
- Nutzen Sie bei der Wahl der Geräte einen Laptop statt Desktop-PC: Er verbraucht nur einen Bruchteil Strom. Vermeiden Sie separate Monitore, es sei denn für Ergonomie-Gründe. Bei Eigenanschaff: Wählen Sie energieeffiziente Modelle mit Siegeln wie dem Blaue Engel.
- Gehen Sie schonend mit dem Laptop-Akku um – weniger Ladezyklen sparen Energie.
- Schließen Sie unbenutzte Programme und Anwendungen: Sie fressen im Hintergrund Strom.
- Dimmen Sie den Bildschirm auf ein angenehmes Niveau – dunkler spart Energie, ohne Augen zu belasten. Wählen Sie den Ruhemodus statt Energiesparmodus. Mehr dazu: Energiesparmodus: Warum du ihn nicht nutzen solltest.
Tipps für weitere Geräte
- Verbinden Sie Drucker & Co. mit einer Steckerleiste: Ein Klick nach Feierabend stoppt den Standby-Verbrauch.
- Richten Sie den Schreibtisch ans Tageslicht aus. Ergänzen Sie mit LED-Lampe: Bei 4 Stunden/Tag sparen Sie gegenüber 75-W-Glühbirne ca. 20 €/Jahr.
- Schalten Sie Kameras bei Meetings aus: Spart Energie und CO₂. Studie: 15 wöchentliche 1h-Meetings erzeugen 9,4 kg CO₂/Monat – mit Audio nur 377 g.
- Router nachts aus: Spart 6–20 Watt/Stunde (Quelle: Chip.de).
Energie sparen im Homeoffice: 9 Tipps gegen hohe Heizkosten
Heizen Sie smart, ohne zu frieren. Kleine Anpassungen reichen für spürbare Einsparungen.
- Bewusst heizen: 20 °C optimal – pro Grad weniger bis 6 % Einsparung. Tragen Sie Pulli statt überzuheizen.
- Verstehen Sie Thermostat-Stufen: Stufe 1 ~12 °C, 3 ~20 °C, 5 ~28 °C. Smarte Thermostate automatisieren das.
- Kontinuierlich statt stößweise heizen: Mittlere Stufe den Tag über effizienter.
- Heizung entstauben: Staub blockiert Wärme.
- Heizung freihalten: Möbel/Vorhänge 20–50 cm Abstand.
- Stoßlüften: Frische Luft in Minuten, schnelle Erwärmung.
- Vor dem Schlafen Heizung aus: Restwärme reicht stundenlang.
- Wärmeverluste stoppen: Nachts Rollos/Vorhänge zu, Zugluftstopper. Mehr: Türen abdichten: Zugluftstopper und andere Tricks.
- Tagsüber Rollos hoch: Sonnenwärme nutzen.
Strom sparen im Homeoffice: 3 zusätzliche Tipps
Der ganze Tag zu Hause bedeutet Chancen überall. Ergänzen Sie mit Haushaltstipps.
- Kaffee/Tee: Große Kanne morgens in Thermos – weniger Wasserkocher-/Herdstarts. Mehr: 5 Sofort-Tricks, mit denen du dauerhaft Strom sparst.
- Kühlschrank seltener öffnen: Wählen Sie Raumtemperatur-Snacks. Tipps: Energie sparen beim Kühlschrank: Diese 7 Tipps helfen.
- Mittagessen: Deckel auf, passende Platte, früh ausschalten (Restwärme). Backofen: Umluft/HeißLuft für Effizienz.