Was ist Kräuter-Robert?
Kräuter-Robert (Geranium robertianum), auch Robert-Geranium genannt, ist eine charmante, niedrig wachsende Storchschnabelart mit zarten, rosafarbenen Blüten. Heimisch in Wäldern und Hecken, findet sie sich oft auch an schattigen Plätzen in Gärten. Aus langjähriger Praxis als Gärtner wissen wir: Viele lassen diese ansprechende Wildblume natürlich aussäen, während andere sie als Unkraut sehen.
Früher als "Heilkraut des Heiligen Robert" bekannt, erhielt die Pflanze ihren Namen nach einem französischen Mönch, der sie erfolgreich gegen Hauterkrankungen wie Wunden und Herpes einsetzte.
Wie erkennt man Kräuter-Robert?

Kräuter-Robert wächst niedrig mit kleinen, fünfblättrigen, rosafarbenen Blüten und rötlichen Stängeln. Die Blätter zeigen ebenfalls rötliche Färbung und verströmen beim Zerreiben einen leichten Mäusegeruch – ein typisches Merkmal.
Ist Kräuter-Robert giftig?

Nein, Kräuter-Robert ist völlig ungiftig für Mensch und Tier. Im Gegenteil: Blätter und Blüten sind essbar, frisch in Salaten oder getrocknet als Tee. Traditionell reibt man frische Blätter auf die Haut, um Mücken fernzuhalten – eine bewährte Methode aus der Volksmedizin.
Wie wird man Kräuter-Robert los?

In Großbritannien und ähnlichen Regionen ist Kräuter-Robert unproblematisch. Möchten Sie es entfernen? Ziehen Sie die Pflanzen einfach aus, idealerweise vor der Samenreife, um eine Ausbreitung zu verhindern. So bleibt Ihr Garten ordentlich.