Ein Impfstoff ist die Flüssigkeit oder Zubereitung selbst – etwa eine Injektion oder ein Aerosol aus inaktivierten Mikroben oder Viren, die eine schützende Immunantwort auslösen. Stellen Sie sich eine Ampulle mit der klaren Flüssigkeit vor. Eine Krankenschwester könnte sagen: „Der Impfstoff ist gestern angekommen.“
Eine Impfung hingegen ist der Akt der Verabreichung: die Spritze, die Sie erhalten, oder das Einatmen des Aerosols. Sie bekommen eine Impfung, wenn der Impfstoff in Ihren Körper eingebracht wird. Typische Formulierungen: „Wir können jetzt mit den Impfungen beginnen“ oder „Willkommen in unserer Impfklinik.“
In seltenen Fällen: Therapeutische Impfstoffe zur Behandlung
Impfungen schützen in der Regel vor zukünftigen Infektionen, wie der Grippeimpfung – sie hilft nicht mehr, wenn Sie bereits erkrankt sind. Wissenschaftler sprechen jedoch gelegentlich von therapeutischen Impfstoffen, die eine Immunantwort nach einer Infektion oder bei Krebs auslösen. Beispiele: Ebola-Impfstoffe, die sowohl vorbeugen als auch behandeln könnten, oder Provenge gegen Prostatakrebs.
Warum „Impfstoff“ mit Kühen zu tun hat
Das Wort „Impfstoff“ entstand im 19. Jahrhundert aus der Praxis, Kuhpockenviren zu injizieren, um vor der schweren Pockenkrankheit zu schützen. Es leitet sich vom lateinischen „vacca“ (Kuh) ab. Louis Pasteur machte den Begriff Ende des 19. Jahrhunderts populär für alle präventiven Formulierungen (Oxford English Dictionary, Etymonline).
Zusammenfassung: Der Impfstoff ist die Zubereitung, die Impfung die Verabreichung.
Quellen:
Fragen und Antworten zu experimentellen Behandlungen und Impfstoffen gegen Ebola (CDC)
Kanadas Ebola-Impfstoff: Wie funktioniert er?
Neue Ebola-Impfstoffstudie hat in Maryland begonnen
Behandlung von Krankheiten mit Impfstoffen (WebMD)
Etymonline „Impfung“
Oxford English Dictionary „Impfung“
Bild mit freundlicher Genehmigung von Shutterstock