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Amaryllis pflegen: Experten-Tipps zu Standort, Gießen und Düngen für prächtige Blüten

Die Pflege einer Amaryllis erfordert Wissen über ihren Lebenszyklus als subtropische Pflanze. Mit den richtigen Maßnahmen zu Standort, Gießen und Düngen erzielen Sie beeindruckende Blütenpracht – basierend auf jahrelanger Praxiserfahrung.

Optimale Pflege geht über reines Gießen hinaus: Standort, Nährstoffe und Wasser spielen eine entscheidende Rolle für Wachstum und Gesundheit. Hier die bewährten Tipps für Ihren Ritterstern.

Übrigens: Die Amaryllis wird auch Ritterstern genannt.

Amaryllis pflegen: Der ideale Standort

Der perfekte Standort variiert je nach Jahresphase der Amaryllis. Sie durchläuft drei Zyklen:

  • die Blütephase von Dezember bis Februar,
  • die Wachstumsphase von Februar bis August
  • und die Ruhephase von August bis Dezember.

In der Blütezeit platzieren Sie sie auf einem hellen Fensterbrett ohne pralle Mittagssonne. Ideale Temperaturen: 18 bis 22 Grad Celsius.

Während der Wachstumsphase bleibt der Platz oder Sie stellen sie auf Balkon oder Terrasse – nun verträgt sie auch Sonne.

In der Ruhephase braucht sie Kühle und Dunkelheit bei 5 bis 10 Grad Celsius. Perfekt: Keller oder unbeheiztes Treppenhaus.

Amaryllis richtig gießen und düngen

Gießen und Düngen passen sich den Phasen an, um Staunässe zu vermeiden und Nährstoffe optimal bereitzustellen.

In der Blütezeit:

  • Bei Umpflanzung der Zwiebel im November nur leicht anfeuchten.
  • Ab 8 bis 10 cm Stängellänge: Mäßig einmal wöchentlich gießen.

In der Wachstumsphase:

  • Verwelkte Blüten und Stiel abschneiden.
  • Etwa zweimal wöchentlich gießen – feucht halten, aber nicht nass.
  • Flüssigdünger: Alle 3 Wochen ab Blüteende, ab Mai alle 2 Wochen.

In der Ruhephase:

  • Ab August gießen und düngen einstellen. Blätter welken lassen, im September abschneiden.
  • Bis Ende November trocken und kühl lagern.