Der Perückenstrauch (Cotinus coggygria) ist eine robuste und dekorative Pflanze, die in jedem Garten glänzt. Mit der richtigen Pflanzung und Pflege belohnt er Sie das ganze Jahr mit beeindruckender Pracht – aus unserer jahrelangen Erfahrung als Gartenspezialisten wissen wir: Er gedeiht mühelos in unseren Breiten.
Ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum, dem Balkan, Norditalien und Südschweiz stammend, wächst der Perückenstrauch auch in Deutschland hervorragend. Sein Name rührt von den fadenartigen Blütenständen her, die an Perücken erinnern. Der Strauch erreicht bis zu fünf Meter Höhe und wächst breit ausladend. Er fasziniert rundum, entfaltet aber im Herbst sein volles Spektakel mit leuchtend orange bis scharlachroten Blättern.
Perückenstrauch: Perfekter Standort und professionelle Pflanzung
Der Schlüssel zu einem vitalen Perückenstrauch liegt im idealen Standort. Als Experten raten wir: Wählen Sie einen sonnigen Platz, um seine volle Farbenpracht zu entfalten – Halbschatten funktioniert, mindert aber den Effekt. Der Boden darf durchlässig, trocken bis frisch und mäßig nährstoffreich sein; er passt sich flexibel an.
Erhältlich meist als Topfpflanze, pflanzen Sie ihn am besten im Herbst oder Frühjahr – bei sommerlicher Pflanzung an feuchten, frostfreien Tagen. So wird der Einstieg optimal.
- Heben Sie ein Pflanzloch aus, mindestens doppelt so groß wie der Topfballen-Durchmesser.
- Bei verdichtetem Boden Sand untermischen für bessere Drainage.
- Nehmen Sie den Strauch aus dem Topf und setzen Sie ihn ein. Die Oberkante des Ballens muss bündig mit der Erdoberfläche abschließen.
- Füllen Sie mit Aushub auf und treten Sie die Erde fest an.
- Gießen Sie reichlich nach. Optional: Mulchen Sie zusätzlich. Mehr Infos: Mulchen: Material, Tipps und mögliche Risiken.
Perückenstrauch: Ansichtsvolle und einfache Pflege
Sein Ruf als pflegeleichter Favorit bei Gärtnern ist gerechtfertigt – robust und anspruchslos aus langjähriger Praxis bewährt.
- Hitze- und Trockenheitsverträglich: Gießen Sie nur bei langanhaltender Trockenheit.
- Niedriger Nährstoffbedarf: Reicht Kompost oder Hornspäne beim Einpflanzen.
- Hochschnittverträglich: Kürzen Sie bei Bedarf ein; regelmäßiger Schnitt unnötig.
- Frosthart: Kein Winterschutz nötig, außer bei Herbstpflanzung mit Reisig.