Die richtige Lagerung von Kohlrabi verlängert seine Haltbarkeit erheblich und minimiert Lebensmittelverschwendung. Als Gemüseexperten teilen wir hier praxisnahe Methoden, die auf jahrelanger Erfahrung basieren.
In Deutschland hat Kohlrabi von Mai bis Oktober Saison und überzeugt durch seine Vielseitigkeit. Genießen Sie ihn knackig pur als Snack oder verarbeiten Sie ihn in Eintöpfen, Aufläufen und Gemüsepfannen. Kreative Ideen wie Kohlrabi-Pommes oder Kohlrabi-Schnitzel machen das regionale Herbstgemüse zum Highlight. Für den Wintergenuss ist eine korrekte Aufbewahrung entscheidend – wir zeigen Ihnen, wie's geht.
Kohlrabi lagern: Im Kühlschrank
Kohlrabi schmeckt frisch am besten – so entfaltet er sein volles Aroma. Mit der Zeit verliert er Geschmack, Biss und Nährstoffe. Im Kühlschrank bremsen Sie diesen Prozess effektiv aus.
Wickeln Sie den Kohlrabi in ein feuchtes Tuch und legen Sie ihn ins Gemüsefach. So hält er sich etwa zwei Wochen statt nur sieben Tagen. Ohne Feuchtigkeit trocknet er aus, wird weich und runzelig.
Kohlrabi lagern: In der Gefriertruhe
Im Gefrierschrank bleibt Kohlrabi bis zu einem Jahr genießbar. Blanchieren Sie ihn vorher, um Holzigkeit, Geschmacks- und Aussehenveränderungen zu vermeiden. Detaillierte Anleitung: Kohlrabi einfrieren: So bleibt er frisch.
Kohlrabi lagern: Keller oder Erdmiete
Ein kühler, trockener Keller ist ideal. Legen Sie den Kohlrabi in eine Kiste mit feuchtem Sand – so bleibt er mehrere Wochen frisch ohne nennenswerten Geschmacksverlust.
Auch eine Erdmiete eignet sich hervorragend, ähnlich wie ein kleiner Erdkeller, den Sie einfach selbst bauen können. Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Erdkeller anlegen ermöglicht die Lagerung über Monate.