Mit der passenden Lagerung bleibt Knoblauch mehrere Wochen bis Monate frisch. Basierend auf langjähriger Praxis zeigen wir Ihnen, wie und wo Sie Knoblauchknollen optimal lagern.
Vor der Lagerung: Frischen Knoblauch zum Trocknen aufhängen
Wenn Sie Knoblauch selbst geerntet haben, lagern Sie ihn nicht sofort ein, da er noch zu feucht ist und leicht schimmeln kann.
- Bei trockenem Wetter legen Sie den Knoblauch samt Zwiebel für mehrere Tage aufs Beet.
- Entfernen Sie dann die losen Schalen und flechten oder binden Sie das Grün zu einem Zopf zusammen (siehe Bild).
- Hängen Sie das Bündel an einem gut gelüfteten, dunklen Ort auf.
- Nach ein bis zwei Monaten ist der Knoblauch getrocknet – erkennbar an der schrumpeligen Haut – und lagerfähig.
Tipp: Waschen Sie den Knoblauch nach der Ernte nicht, um Feuchtigkeit und Schimmel zu vermeiden. Der Trocknungsplatz muss hervorragend belüftet sein.
Knoblauch aufbewahren: Die entscheidenden Faktoren
Beim Lagern von Knoblauch achten Sie auf diese fünf Schlüsselfaktoren:
- Trockene Luft: Bei über 70% Luftfeuchtigkeit entsteht Schimmel. Wählen Sie trockene Orte wie Dachboden oder Speisekammer.
- Kühlschrank: Vermeiden Sie ihn unbedingt – die Feuchtigkeit ist zu hoch.
- Licht: Lagern Sie dunkel und geschützt vor direktem Sonnenlicht, damit die Knollen nicht austreiben.
- Temperatur: Ideal sind 10–15 °C; Raumtemperatur funktioniert ebenfalls gut. Warme Plätze meiden.
- Luftzirkulation: Luft muss zirkulieren. Keine geschlossenen Behälter oder Plastikbeutel – Netze oder offene Papiertüten sind perfekt.
Knoblauch extra lange haltbar machen
Für maximale Haltbarkeit eignen sich Einfrieren oder Einlegen – mit Einschränkungen:
- Einfrieren: Geschälte Zehen im Ganzen einfrieren hält sie monatelang, doch Aroma und Geschmack leiden stark. Wir raten davon ab.
- Einlegen: In Öl eingelegt hält Knoblauch lange, aber kochen oder braten Sie ihn vor dem Essen, um Botulismus-Risiken zu vermeiden.