Die Fette Henne (Sedum spectabile) ist eine robuste, blühfreudige Sukkulente, die selbst Anfängern wenig Arbeit macht. Als passionierte Gärtner teilen wir unsere langjährigen Erfahrungen, damit die Pflanze bei Ihnen prächtig gedeiht.
Trotz ihres tierischen Namens ist die Fette Henne ein attraktiver, pflegeleichter Strauch mit üppigen Blütenständen.
Die Fette Henne richtig pflanzen und pflegen
Sie bevorzugt sonnige, warme Lagen – Hitze verträgt sie hervorragend. Ideal eignet sie sich für Steingärten, Beete oder Töpfe auf der Terrasse. Wählen Sie sandigen, nährstoffarmen, trockenen Boden.
Stechen Sie Pflanzlöcher aus, die etwa eineinhalb Mal so groß sind wie der Wurzelballen. Der Pflanzabstand variiert je nach Sorte – erkundigen Sie sich beim Kauf.
Der Strauch ist extrem pflegearm und widerstandsfähig. Gießen Sie bei Hitze sparsam, nur wenn die Erde vollständig trocken ist. Auch im Winter Trockenheit wahren. Verwenden Sie kalkarmes Regenwasser. Mehr Tipps: Regenwassernutzung: So sparst du kostbares Trinkwasser.
Fette Henne schneiden und überwintern
Einige Sorten erreichen bis zu 60 Zentimeter Höhe, daher regelmäßiger Schnitt empfohlen. So gehen Sie vor:
- Schnitt im Frühling, wenn Blütenstiele ausgetrocknet sind.
- Entfernen Sie kahle, verholzte Teile nah am Boden – das verjüngt die Pflanze und fördert Neuaustriebe.
- Kürzen Sie lange Triebe um bis zu zwei Drittel.
- Beetpflanzen sind winterhart. Für Topfpflanzen: Auf Holz- oder Styroporunterlage stellen, an warmer Hauswand, wettergeschützt lagern.
Fette Henne vermehren
Vermehrung per Samen – einfach und effektiv:
- Herbst: Früchte ernten, Samen entnehmen.
- Überwintern an trockenem Ort.
- Frühling (ab frostfreiem April): Auf hellem Beet ausstreuen. Als Lichtkeimer nicht bedecken, leicht anfeuchten.
- Bei 20 °C keimen sie rasch zu Sämlingen.
- Ausdünnen bei zu dichter Bestand.